Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Halbzeitbilanz des Bundestrainers

Schuster im Interview: „Eisenbichler springt mit ums Gesamt-Podium“

Garmisch-Partenkirchen - Nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen hat Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster eine Halbzeitbilanz gezogen.

Wie bewerten Sie den vierten Rang von Markus Eisenbichler beim Neujahrsspringen?

Schuster: Normalerweise ist ein vierter Platz immer undankbar. Aber bei Markus kann man keine normalen Maßstäbe ansetzen. Er springt echt gut. Es war heute ein unfassbar hohes Niveau und er musste sich den drei bisher überragenden Springern geschlagen geben. Die sind momentan einen Tick besser - zumal bei ihm kleine Fehler drin waren. Es war trotzdem ein toller Tag für ihn, ich bin sehr glücklich mit seinem Auftritt. Ich kann mich nicht darüber ärgern. Es fehlt wirklich nicht viel.

Und die anderen DSV-Springer?

Schuster: Auch mannschaftlich war es ein guter Wettkampf vor einer tollen Kulisse. Wir waren ziemlich präsent. Man sieht, wir haben Potenzial. Für Stephan Leyhe freut es mich, dass er hier sein bestes Weltcupergebnis gemacht hat. Bei Severin Freund müssen wir geduldig bleiben. Er kämpft tapfer.

Wie fällt ihre Halbzeit-Bilanz aus?

Schuster: Wie sind in einer Umbruchphase, in der Severin die Mannschaft nicht retten kann, sondern auch die anderen gefordert sind. Da müssen wir die Politik der kleinen Schritte gehen. Insgesamt ist es ein ganz ordentlicher Auftritt, auch wenn das absolute Highlight bisher fehlt.

Was darf man von den deutschen Springern in Innsbruck erwarten?

Schuster: Markus ist ganz gut in Form. Es spricht nichts dagegen, dass er auch dort gut springt. Und wenn er einen Top-Wettkampf machen kann, ist vielleicht das Podium drin. Vielleicht bekommt Richard Freitag noch einen Schub, der hier ein bisschen den Faden verloren hat. Andreas Wellinger ist auf einem guten Weg.

Wer sind jetzt ihre Tournee-Favoriten?

Schuster: Den Sieg werden sicher Kamil Stoch und Stefan Kraft unter sich ausmachen. Markus ist Vierter und springt mit ums Gesamt-Podium.

dpa

Kommentare