Pechstein-Gutachten: Hinweise auf Blutanomalien

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Claudia Pechstein steht vor dem Internationalen Sportgerichtshof

Berlin - Neue Fakten im Fall Claudia Pechstein sollen die Eisschnellläuferin kurz vor der Verhandlung am Internationalen Sportgerichtshof angeblich entlasten, sagt ihr Anwalt.

Einen Tag vor Beginn der Berufungsverhandlung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS am Donnerstag hat die Verteidigung der für zwei Jahre gesperrten Eisschnelllauf- Olympiasiegerin Claudia Pechstein neue, angeblich entlastende Fakten präsentiert.

“Wir haben dem CAS insgesamt sechs medizinische Gutachten vorgelegt. Zwei von ihnen enthalten Befunde, die deutliche Hinweise auf eine natürlich Ursache der schwankenden Retikulozyten liefern“, erklärte Pechsteins Anwalt Simon Bergmann am Mittwoch der dpa.

“Wir haben diese medizinisch sehr komplexen Ergebnisse nicht vorzeitig der Öffentlichkeit vorgestellt, damit der CAS unvoreingenommen und auf sachlicher Basis entscheiden kann“, fügte Bergmann hinzu. Manager Ralf Grengel erläuterte, diese Gutachten seien unter riesigem zeitlichen und auch finanziellen Druck erstellt worden und erst in der vorigen Woche zum letztmöglichen Termin beim CAS eingereicht worden.

dpa

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