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„Nicht richtig zufrieden“

Münchner Behindertensportlerin gewinnt Biathlon-Goldmedaille in Kanada

Clara Klug (l.) feiert in Prince George den größten Erfolg ihrer Karriere
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Clara Klug (l.) feiert in Prince George den größten Erfolg ihrer Karriere.

Toller Erfolg für Clara Klug aus der bayerischen Landeshauptstadt! Bei der Ski-WM in Kanada gelingt der Biathletin zum ersten Mal in ihrer Karriere der ganz große Wurf.

Prince George - Die sehbehinderte Clara Klug hat bei der nordischen Ski-WM der Behindertensportler im kanadischen Prince George den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die 24-Jährige aus München holte sich mit ihrem Guide Martin Härtl den Weltmeistertitel im Biathlon über 10 Kilometer. Trotz dreier Strafrunden triumphierte Klug vor der Ukrainerin Oksana Schischkowa.

"Ich weiß nicht, warum ich das so kompliziert machen musste. Ich war leider unfassbar aufgeregt, und das hat sich am Schießstand gezeigt", sagte die Weltcup-Führende Klug, die bei den Paralympics 2018 zweimal Bronze gewonnen hatte. Sie sei deshalb mit ihrer Leistung "nicht richtig zufrieden. Aber umso mehr damit, dass ich es doch noch geschafft habe". Mehr Rennen dieser Art brauche er nicht, fügte Härtl an, "sonst kriege ich einen Herzinfarkt".

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Die querschnittgelähmte Andrea Eskau rundete das hervorragende Ergebnis für die Athletinnen und Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) ab. Die 47-Jährige aus Magdeburg, mehrfache Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin, sicherte sich in der sitzenden Klasse Bronze hinter Oksana Masters und Kendall Gretsch (beide USA). Anja Wicker (Stuttgart) und Martin Fleig (Freiburg) verpassten das Podest als Vierte nur ganz knapp.

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Insgesamt neun deutsche Teilnehmer kämpfen in Prince George noch bis zum 24. Februar um Medaillen. In den Klassen der "Sitzenden", "Stehenden" und der "Konkurrenz der Sehbeeinträchtigten" messen sich die Athleten in den Disziplinen Langlauf und Biathlon mit insgesamt 130 Startern aus 20 Nationen.

SID

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