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In Sibirien

Zwei Teile der abgestürzten Sojus-Rakete entdeckt

Eine russische Sojus-Rakete mit dem Meteor M-Satellit und weiteren 18 Mikro-Satelliten hebt am 28. November im russischen Weltraumbahnhof Wostotschny ab. Foto: Dmitri Lovetsky/Archiv
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Eine russische Sojus-Rakete mit dem Meteor M-Satellit und weiteren 18 Mikro-Satelliten hebt am 28. November im russischen Weltraumbahnhof Wostotschny ab. Foto: Dmitri Lovetsky/Archiv

Jakutsk (dpa) - Russische Ermittler haben zwei Teile einer vor wenigen Tagen abgestürzten Sojus-Rakete in Sibirien entdeckt. Die beiden Fragmente liegen rund drei Kilometer voneinander entfernt in dem nordöstlichen Gebiet Jakutsk unter einer Schneedecke, wie das lokale Umweltministerium mitteilte.

Ein Teil wurde bereits geborgen. Die Suche nach weiteren Teilen werde fortgesetzt. Ende November hatte die Raumfahrtbehörde Roskosmos nach dem Start der Rakete vom neuen Weltraumbahnhof Wostotschny aus den Kontakt zu dem Satelliten «Meteor-M Nr. 2-1» verloren. Zunächst nahm Roskosmos an, dass die Raketenoberstufe des Typs «Fregat» mit ihrer Ladung in den Atlantischen Ozean gestürzt sein könnte. Neben dem Wettersatelliten sollte die Rakete 18 Mikrosatelliten in einer Erdumlaufbahn aussetzen.

Es war erst der zweite Flug einer Rakete vom Kosmodrom Wostotschny. Auch bei der Eröffnung 2016 hatte es Probleme gegeben. Regierungschef Dmitri Medwedew machte seinem Stellvertreter Dmitri Rogosin wegen des Vorfalls heftige Vorwürfe. Die Ermittlungen übernahm eine Sonderkommission.

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