Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rattenähnliche Säugetiere

Zähne der wohl frühesten Vorfahren des Menschen entdeckt

Verwandte des Menschen? Bei solchen rattenähnlichen Säugetieren haben Wissenschaftler Fossilien der wohl frühesten bekannten Vorfahren der Menschheit entdeckt. Foto: Mark Witton/University of Portsmouth
+
Verwandte des Menschen? Bei solchen rattenähnlichen Säugetieren haben Wissenschaftler Fossilien der wohl frühesten bekannten Vorfahren der Menschheit entdeckt. Foto: Mark Witton/University of Portsmouth

Klein, irgendwas zwischen Ratte und Maus und nachaktiv: So könnten die frühesten bekannten Säugetier-Vorfahren der Menschen ausgesehen haben. Ein Student fand Überreste der Tiere an der britischen Küste.

London (dpa) - Wissenschaftler haben in Großbritannien nach eigenen Angaben Fossilien der wohl frühesten bekannten Säugetier-Vorfahren der Menschheit entdeckt. Sie fanden Zähnchen von zwei kleinen rattenähnlichen Säugetieren in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands.

Die Tiere lebten vor 145 Millionen Jahren im Zeitalter der Dinosaurier, wie die Forscher der Universität Portsmouth mitteilten.

Den Fund in den Klippen an der Küste machte ein Student der Hochschule. Für die Wissenschaftler steht nach Untersuchungen fest: Die beiden Zähne gehören zu den ältesten Fossilien, «die zu jener Säugetier-Linie gehören, aus denen sich unsere eigene Spezies entwickelte». Die Tiere seien behaart und wohl nachtaktiv gewesen.

Ihn habe am meisten überrascht, dass «ein Student, ein Anfänger, in der Lage ist, eine bemerkenswerte Entdeckung in der Paläontologie zu machen», sagte Professor Dave Martill von der Hochschule. Eines der Tiere fraß wahrscheinlich Insekten, das andere wohl auch Pflanzen.

Eines der Exemplare benannten die Forscher nach Charlie Newmann, dem Vermieter eines Pubs in der Nähe der Fundstelle. Es heißt jetzt Durlstotherium newmani. Das andere wurde nach Paul Ensom, einem Paläontologen aus der Region, benannt: Dulstodon ensomi.

Die Wissenschaftler veröffentlichen ihre Studie im Fachjournal «Acta Palaeontologica Polonica».

Link zur Studie

Kommentare