Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Adressen und Passwörter ausgespäht?

Forscher berichten von Hackerattacke auf Android-Smartphones

München - Hacker haben offenbar einen Großangriff auf Android-Smartphones unternommen. Mehr als eine Million Nutzer sollen zu Schaden gekommen sein.

Smartphones mit dem Betriebssystem Android von Google sind nach Angaben von Forschern zu Opfern eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Wie die auf den Schutz vor Cyberkriminalität spezialisierte israelische Firma Check Point Software Technologies am Mittwoch mitteilte, wurden auf den Smartphones die Google-Konten von mehr als einer Million Nutzern mit einer sogenannten Malware namens "Gooligan" infiziert.

Diese Schadsoftware sei in der Lage, auf den Geräten gespeicherte E-Mail-Adressen, Passwörter und weitere Daten aus Googles E-Mail-Programm Gmail und anderen Diensten wie Google Photos oder Google Docs zu entwenden. Betroffen sind den Angaben zufolge Geräte mit den Android-Versionen 4.0 und 5.0. Dies seien 74 Prozent der Android-Smartphones.

Asien deutlich heftiger betroffen als Europa

Von den betroffenen Geräten werden nach Angaben von Check Point rund neun Prozent in Europa verwendet und 57 Prozent in Asien. Es sei eine neue Strategie in der Cyberkriminalität, dass nun auch Smartphones attackiert würden.

"Gooligan" gerate auf das Smartphone, wenn der Nutzer eine mit der Malware infizierte App herunterlade oder einen betrügerischen Link in einer E-Mail anklicke, warnte das Unternehmen.

Check Point lieferte nach eigenen Angaben detaillierte Informationen über die Schadsoftware an Google. Der US-Konzern habe zugesagt, Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher zu ergreifen. Google selbst äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst nicht zu den Check-Point-Informationen.

afp

Kommentare