Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Betrunken den Zug verpasst

Zu spät nach Kippe: Mann hängt sich an anfahrenden Eurocity

Nicht zur Mitfahrt geeignet: Kupplung und Verbindungsbalg eines Zuges im Hauptbahnhof Duisburg. Foto: Christoph Reichwein
+
Nicht zur Mitfahrt geeignet: Kupplung und Verbindungsbalg eines Zuges im Hauptbahnhof Duisburg. Foto: Christoph Reichwein

Duisburg/Essen (dpa) - Ein 33-Jähriger hat sich in Duisburg an einen anrollenden Zug geklammert und ist so bei Eiseskälte durchs Ruhrgebiet weitergefahren. Beim Rauchen am Hauptbahnhof hatte der Betrunkene die Abfahrt seines Eurocitys verpasst und war kurzerhand aufgesprungen.

Reisende seien nach einigen Kilometern auf die lautstarken Hilferufe des Mannes aufmerksam geworden, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Sie zogen bei Mülheim auf freier Strecke die Notbremse und beendeten damit am Mittwochabend die lebensgefährliche Aktion.

Der Zug hielt, und der Mann aus Ibbenbüren stieg unverletzt ein. Am Essener Hauptbahnhof nahm ihn die Bundespolizei in Empfang. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. «Waghalsige Aktionen wie in diesem Fall sind lebensgefährlich und darüber hinaus auch strafbar!», warnte die Bundespolizei.

Der Zug könne auf der Strecke eine Geschwindigkeit von maximal 160 Stundenkilometern erreichen, erklärte ein Bahnsprecher. Wie schnell der Eurocity während des Vorfalls tatsächlich gefahren sei, konnte die Bahn nicht sagen.

PM der Bundespolizei

Kommentare