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Hurrikan "Otto"

Tote durch Wirbelsturm in Costa Rica

In Cardenas in Nicaragua suchen Familien in einer Notunterkunft Schutz vor Hurrikan "Otto". Foto: Jorge Torres
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In Cardenas in Nicaragua suchen Familien in einer Notunterkunft Schutz vor Hurrikan «Otto». Foto: Jorge Torres

San José/San Salvador - Als Hurrikan ist „Otto“ am Donnerstag auf die Pazifikküste Zentralamerikas getroffen. Die schwerwiegendsten Folgen hinterlässt er im Norden Costa Ricas.

Der Tropensturm „Otto“ hat in Costa Rica mindestens neun Menschen das Leben gekostet. In der Ortschaft Upala im Norden des mittelamerikanischen Landes kamen fünf Menschen ums Leben, vier weitere Menschen starben im benachbarten Bagaces, wie Costa Ricas Präsident Luis Guillermo Solís am Freitag mitteilte. Videos zeigten von Schlamm bedeckte Straßen, Häuser ohne Dächer, Trümmerfelder und überschwemmte Flächen.

Nach Angaben des Roten Kreuzes werden noch immer mindestens 25 Menschen vermisst. Solís ordnete eine dreitägige Staatstrauer an, die Montag beginnen soll. Die Regierung hatte wegen des Sturms 4000 Menschen in den betroffenen Regionen in Sicherheit bringen lassen.

„Otto“ war am Donnerstag als Hurrikan der Stufe zwei an der Karibikküste im Süden Nicaraguas und im Norden Costa Ricas auf Land getroffen. In Nicaragua starb eine Frau an einem Herzinfarkt. Im benachbarten Panama waren zuvor drei Menschen in den Unwettern umgekommen, unter ihnen ein Kind.

Der Hurrikan hatte anschließend schnell an Kraft verloren. Am Freitag gab das Hurrikan-Zentrum in Miami Entwarnung für die Region und stufte „Otto“ zu einem Tropensturm herunter.

„Otto“ war kurz vor Ende der Hurrikan-Saison im Atlantik entstanden. Wirbelstürme sind in der Region im November recht selten, weil sich das Wasser in der Karibik wieder abkühlt.

dpa

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