Wintereinbruch in Spanien

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Statt Badeshorts trägt man dieser Tage in Spanien Pullover.

Madrid - In Nordspanien liegt Schnee und auf Mallorca gibt es Unwetterwarnungen. Spanien erlebt gerade einen Wintereinbruch. Urlauber müssen bei nur noch zehn Grad frieren.

Das “Sonnenland“ Spanien hat im Mai einen Wintereinbruch erlebt. Die Berggebiete in den nordspanischen Regionen Asturien und Navarra waren am Dienstag eingeschneit. Für die Ferieninsel Mallorca und andere Teile des Landes gaben die Behörden Unwetterwarnungen wegen Gewittern sowie heftiger Regen- und Hagelschauer.

Auf Mallorca hatte ein Gewitter am Vortag zahlreiche Straßen unter Wasser gesetzt und ein Verkehrschaos in der Inselhauptstadt Palma ausgelöst. Manche Straßen der Stadt standen nach Presseberichten fast einen Meter unter Wasser. Wohnungen, Geschäfte, Garagen und Gaststätten wurden überschwemmt. Mehrere Landstraßen wurden wegen Hochwassers oder Erdrutschen gesperrt. Zwei Urlauberflüge wurden gestrichen. Vier ankommende Maschinen mussten auf andere spanische Flughäfen umgeleitet werden.

In Palma waren binnen weniger Stunden bis zu 98 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen. Auf dem spanischen Festland sanken die Temperaturen um rund zehn Grad. In weiten Landesteilen erreichten die Höchstwerte kaum mehr als zehn Grad. Die kühle Witterung soll nach Angaben der Meteorologen noch bis Donnerstag anhalten.

dpa

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