Wintereinbruch in Österreich

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In mehreren Bezirken der Obersteiermark mussten heuer erstmals Räumfahrzeuge anrücken.

Wien - Der plötzliche Winter hat derzeit weite Teile Österreichs fest im Griff. Es handele sich um die größten Schneemengen im Oktober seit 25 Jahren.

Besonders schlimm betroffen ist die Steiermark, wo Schneefälle und Orkanböen seit Dienstag zahlreiche Unfälle und Schäden verursacht haben. Auch sei in Teilen der Obersteiermark teilweise der Strom ausgefallen, berichtete der österreichische Rundfunk ORF am Mittwoch. In mehreren Bezirken mussten erstmals Räumfahrzeuge anrücken, um die Fahrbahnen von Schnee und Eis zu befreien.

Allein bei der Bergstation Rudolfshütte in Salzburg fielen in der Nacht zum Mittwoch 40 Zentimeter Neuschnee, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Für Österreich handele es sich um die größten Schneemengen im Oktober seit 25 Jahren, hieß es.

Auch in Niederösterreich gab es erste weiße Flocken bis in die tieferen Lagen. Die Schneefallgrenze lag am Mittwoch bei 300 Metern. In Vorarlberg kam es zu Verzögerungen bei der Bahn, weil durch den Schnee Bäume auf die Oberleitung der Züge gefallen waren.

Kälte und Wind sollen weiter anhalten: Meteorologen haben für Donnerstag weitere Schneefälle in den Nordalpen vom Tennengebirge bis zum Wienerwald vorhergesagt.

dpa

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