BP will keine Hilfe von "Titanic"-Regisseur Cameron

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Wird von BP nicht als Katastrophenhelfer gebraucht: "Titanic"-Regisseur James Cameron.

New York - Regisseur James Cameron, erfahrener Tiefseefilmer durch die “Titanic“-Dreharbeiten, hat BP sein Wissen zur Lösung der Ölpest angeboten - doch der britische Konzern lehnte ab.

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BP erzielt Fortschritt im Kampf gegen Ölpest

Das sagte Cameron auf der vom “Wall Street Journal“ organisierten Technologie- Konferenz “D8“. “Sie hätten nicht höflicher sein können“, wurde Cameron am Donnerstag auf der Website der Veranstaltung zitiert.

Cameron hatte für seinen Spielfilm das Wrack des 1912 gesunkenen Luxusdampfers Titanic auf dem Boden des Nordatlantik aufgenommen, in knapp vier Kilometer Tiefe. Dafür benutzte er zwei der damals nur vier U-Boote, die so tief tauchen können, sowie ein ferngesteuertes Gefährt für die Innenaufnahmen des Wracks.

Zu dem Ölleck im Golf von Mexiko sagte Cameron, das sei ein sehr komplexes Problem. Der erfolgreichste Filmregisseur der Welt, der zuletzt mit “Avatar“ Riesenerfolge feierte, behauptete aber, man könne etwas dagegen tun. Nach der Absage von BP nahm Cameron an einer Expertenrunde der US-Umweltschutzbehörde EPA in Washington teil.

dpa

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