Wikileaks-Gründer auf Fahndungsliste

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Wikileaks-Gründer Julian Assange

Lyon – Wikileaks-Gründer Julian Assange steht jetzt auf der Fahndungsliste von Interpol. Das teilte die Internationale Polizeibehörde auf ihrer Internetseite mit.

Auf der sogenannten Red-Notice-Liste stehen Verdächtige, die festgenommen werden sollen, um an ein Land überstellt zu werden, in dem gegen sie ermittelt wird. Schweden hatte Mitte November bei Interpol einen Antrag auf internationalen Haftbefehl gestellt. In dem skandinavischen Land wird gegen Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung von zwei Frauen ermittelt.

Wikileaks: So denken die Amis WIRKLICH über Merkel & Co.

Assange hat die Vorwürfe zurückgewiesen und als Komplott der US- Regierung gegen ihn bezeichnet. Wo sich der gebürtige Australier derzeit aufhält, ist nicht bekannt. Wikileaks sorgt derzeit weltweit mit der Veröffentlichung vertraulicher Dokumente aus dem US- Außenministerium für Aufsehen.

Am Dienstag hatte Assanges schwedischer Anwalt angekündigt, eine Aufhebung des schwedischen Haftbefehls vor dem Obersten Gericht in Stockholm erreichen zu wollen. Der Haftbefehl war vorher in zwei Instanzen bestätigt worden. Anwalt Björn Hurtig bot in der Berufungsklage an, dass Assange über Telefon, Videolink oder andere Kommunikationswege vom Ausland aus verhört werden könne.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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