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Taifun „Bopha“: 500 Tote auf den Philippinen

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Überlebende des Taifuns überqueren einen Fluss, um einen verstorbenen Verwandten zu begraben

New Bataan - Auf den Philippinen ist die Zahl der Todesopfer durch den Taifun Bopha am Freitag auf mehr als 500 gestiegen, rund 400 Menschen galten noch als vermisst.

Mehr als 310.000 Menschen wurden durch den Taifun, der am Dienstag über den Süden der Philippinen zog, obdachlos. Viele Menschen waren zum Überleben auf die Unterstützung durch die Regierung oder Hilfsorganisationen angewiesen.

Am schwersten betroffen war die Provinz Compostela-Tal mit der Stadt New Bataan, wo es bislang 252 bestätigte Todesopfer gab. 216 Tote wurden in der benachbarten Provinz Davao gezählt. Von den noch mehr als 400 Vermissten entfielen fast zwei Drittel auf New Bataan.

In einer Karte der Regierung mit möglichen Gefahrenpunkten wird die Stadt als „hoch anfällig für Überschwemmungen und Erdrutsche“ bezeichnet. Ganze Familien wurden von den Wassermassen in den Tod gerissen, die einst 45.000 Einwohner zählende Stadt wurde völlig verwüstet. Auch Gebiete, die als sicher galten, wurden zu tödlichen Fallen. So wurden zwei Notunterkünfte, in denen Menschen Zuflucht gesucht hatten, von einer Sturzflut weggerissen.

Die Philippinen werden jedes Jahr von rund 20 Wirbelstürmen heimgesucht. Im Dezember vergangenen Jahres kamen bei einem Taifun 1.200 Menschen ums Leben.

dapd

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