Trauer in New York

Nach Kaiserschnitt: Unfall-Kind stirbt

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Mitglieder einer New Yorker jüdisch-orthodoxen Gemeinde geleiteten die Särge des verunglückten jungen Paares bei dem Begräbnis 

New York - Das Kind, das nach dem tödlichen Unfall seiner hochschwangeren Mutter per Kaiserschnitt auf die Welt kam, ist gestorben. Den Eltern wurde ein großes Begräbnis zuteil.

Das Kind der im siebten Monat schwangeren Frau, die bei einem Autounfall im New Yorker Stadtteil Williamsburg getötet worden war, ist tot. Der kleine Junge hatte zunächst überlebt, als am Sonntag ein Auto das Taxi rammte, mit dem das junge Paar auf dem Weg ins Krankenhaus war. Er kam dort per Kaiserschnitt zur Welt, schwebte aber in Lebensgefahr. Am Montag teilte ein Sprecher der jüdisch-orthodoxen Gemeinde, der die Eltern angehört hatten, den Tod des Babys mit.

Ihr Rabbi hatte der werdenden Mutter geraten, ins Krankenhaus zu fahren, nachdem diese geklagt hatte, sie könne die Bewegungen ihres Babys nicht mehr spüren, schrieb jewishpress.com. Am Sabbat, dem traditionellen Ruhetag, ist gläubigen Juden das Autofahren dann nicht verboten, wenn es gilt, ein Menschenleben zu retten.

Die Frau war durch den Aufprall aus dem Auto heraus unter einen Lastwagen geschleudert worden, ihr Mann musste aus dem Taxi geschnitten werden. Das Paar war mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und dort für tot erklärt worden.

Die Trauerfeierlicheiten für die beiden 21-Jährigen wurden, wie es das Judentum vorsieht, von einer Beerdigungsbruderschaft organisiert, um den Toten ein möglichst schnelles Begräbnis zu ermöglichen. Mindestens 1000 Mitglieder der Satmar-Gemeinde gaben den Särgen des jungen Paares am Sonntagnachmittag laut Medienberichten das letzte Geleit.

Bilder: Schwangere stirbt - Baby überlebt

Bilder: Schwangere stirbt - Baby überlebt

Der Taxifahrer kam mit leichteren Verletzungen davon. Nach den Insassen des unfallverursachenden Wagens sucht die Polizei: Während beide Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß völlig ineinander verkeilt zurückblieben, ergriffen Fahrer und Beifahrer die Flucht. Die Besitzerin des BMW behauptet, der Wagen sei ihr gestohlen worden.

hn (enthält Material von AP)

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