Tragischer Unfall bei Zell am See

Beim Beerensammeln: Frau (64) stürzt 100 Meter in den Tod

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Zell am See - Nach einem längeren Sucheinsatz konnte eine seit Dienstag vermisste 64-Jährige im Bereich der Kesselscharte bei Zell am See (Pinzgau) nur mehr tot aufgefunden werden.

Nur noch tot konnte eine 64-jährige Einheimische am Mittwoch (9. Oktober) in Zell am See geborgen werden. Laut Polizei war die Frau am Dienstag gegen 10 Uhr mit der Gondel auf die Schmittenhöhe zum Beerenpflücken gefahren. Nach einem letzten telefonischen Kontakt kurz nach 12 Uhr verlor sich dann ihre Spur. 

Nach einer offiziellen Vermisstenmeldung am Dienstag kurz nach 19 Uhr wurde ein Suchflug mit dem Polizeihubschrauber gestartet. Bergretter aus Zell am See und Saalbach, Angehörige der Feuerwehren Zell am See und Piesendorf sowie Alpinpolizisten mussten die Suche jedoch um 1 Uhr früh ergebnislos abbrechen. 

Am Mittwoch gegen 7 Uhr wurde die Suche mit insgesamt 40 Mann der Bergrettung (Zell am See, Kaprun, Fusch, Saalbach, Saalfelden), Hundeführern von Polizei und Bergrettern sowie drei Alpinpolizisten und zwei Hubschraubern dann fortgesetzt. Ungefähr drei Stunden später fanden Kräfte der Bergrettung die vermisste Frau unterhalb der Kesselscharte auf rund 1700 Meter Höhe. Die Frau dürfte im steilen und extrem rutschigen Gelände rund 100 Meter abgestürzt sein. Fremdverschulden sei laut ersten Ermittlungen der Polizei auszuschließen. 

mh/Landespolizeidirektion Salzburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Zoom.Tirol/AP

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