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Dutzende Tote bei Anschlag auf Volleyball-Spiel

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Islamabad/Kabul - Blutbad am Sportplatz: Bei einem verheerenden Selbstmordanschlag in Pakistans unruhiger Nordwest-Grenzprovinz sind am Neujahrstag Dutzende Zivilisten ums Leben gekommen, darunter viele Kinder.

Die Zahl der Todesopfer schwankt zwischen 45 undn 75 Menschen. Wie Polizeisprecher Mohammad Ayub Khan mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als der Täter sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug neben einem Sportplatz im Distrikt Lakki Marwat zur Explosion brachte. Den Angaben zufolge hatten sich dort Hunderte Menschen zu einem Volleyballspiel versammelt. Sicherheitskräfte machten radikal-islamische Extremisten für die Tat verantwortlich.

Der Distrikt grenzt an die Taliban-Hochburg Süd-Waziristan. In dem Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan führt das pakistanische Militär seit Mitte Oktober ein Großoffensive gegen Taliban-Kämpfer und El-Kaida-Terroristen. Dabei wurden nach Angaben der Armee bislang mehr als 600 Extremisten getötet. Im Gegenzug verüben die Aufständischen landesweit immer wieder blutige Anschläge gegen Einrichtungen der Sicherheitskräfte und zivile Ziele, bei denen in den vergangen zwei Monaten mehr als 500 Menschen ums Leben kamen.

Kritik an zivilen NATO-Opfern

In Afghanistan steht die NATO wegen ziviler Opfer erneut in der Kritik. Bei einem NATO-Luftangriff im Süden des Landes wurden mindestens acht Dorfbewohner getötet, sagte ein Sprecher der Provinzregierung von Helmand am Silvestertag. Präsident Hamid Karsai forderte unterdessen die Überstellung von Soldaten der Schutztruppe ISAF an die afghanischen Behörden, die für den Tod von Zivilisten in der östlichen Provinz Kunar verantwortlich sein sollen. Den Angaben zufolge waren dort am vergangenen Sonntag bei einer NATO-Militäraktion zehn Menschen getötet worden, darunter acht Kinder.

Die NATO-geführte ISAF erklärte dagegen, bei der Suche nach Extremisten seien die Einsatzkräfte in einen Hinterhalt geraten. Sie hätten das Feuer erwidert und neun Aufständische erschossen. Zudem seien große Mengen Waffen sichergestellt worden. Weiter erklärte die ISAF, es gebe keine Anhaltspunkte, dass es sich bei den Toten um unbewaffnete Zivilisten gehandelt haben könnte.

dpa

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