Tote bei Hauseinstürzen in Indien und Belgien

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Ein schwer verwundetes Opfer des Hauseinsturzes in Hyderabad wird auf einer Bahre abtransportiert.

Neu Delhi/Brüssel - Beim Einsturz eines vierstöckigen Hauses im südindischen Hyderabad sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.

Sechs Menschen wurden lebend aus den Trümmern geborgen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Eigentümer des Gebäudes habe auf dem Dach des alten Hauses weitere Stockwerke errichten wollen. Diese Baumaßnahmen, für die keine offizielle Genehmigung bestanden habe, hätten am Freitagnachmittag das Dach des Baus zum Einsturz gebracht. Die meisten Opfer seien Bauarbeiter. Eine nahe Schule wurde vorsichtshalber geschlossen.

Unterdessen wurde in Belgien unter den Trümmern eines Hauses, das vor zwei Wochen in Lüttich eingestürzt war, ein 14. Todesopfer gefunden, wie die Nachrichtenagentur Belga am Samstag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtete. Dort hatten am Freitag viele Menschen, darunter auch Premierminister Yves Leterme und der belgische Thronfolger Prinz Philippe, in einer Trauerfeier von den Toten Abschied genommen. Bei dem Unglück, dessen Ursache immer noch ungeklärt ist, hatte zunächst eine Explosion den fünfstöckigen Altbau im Stadtzentrum erschüttert. Wenige Stunden später krachte das Haus in sich zusammen. Erst am vergangenen Mittwoch war die 13. Leiche gefunden worden. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt.

dpa

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