Thailands Regierung verspricht Ende der Gewalt

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Demonstranten in Bangkok,

Bangkok - Nach den schwersten Straßenschlachten in Bangkok seit 18 Jahren hat die Regierung am Sonntag die Wiederherstellung der Ordnung versprochen.

Nach den schwersten Straßenschlachten in Bangkok seit 18 Jahren hat die Regierung am Sonntag die Wiederherstellung der Ordnung versprochen. “Wir sind entschlossen, die Situation so schnell wie möglich zu normalisieren“, sagte Regierungssprecher Panitan Wattanayakorn. Wie die Sicherheitskräfte nach den blutigen Zusammenstößen von Samstag vorgehen wollen, blieb offen. Bei den Auseinandersetzungen mit regierungsfeindlichen Demonstranten waren am Samstag 19 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 800 verletzt worden.

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90 Menschen seien schwer verletzt, teilte die Regierung mit. Panitan wies Vorwürfe zurück, die Soldaten hätten mit scharfer Munition geschossen. Armee und Polizei hatten am Samstag mit Wasserwerfern, Tränengas und Gummigeschossen versucht, Zehntausende der seit vier Wochen Bangkok protestierende Demonstranten zurückzudrängen. Doch widersetzten sich die Menschen. Als das Ausmaß der Opfer bekannt wurde, zogen sich Soldaten und Polizisten zurück.

Bei ihrem überhasteten Abzug ließen sie gepanzerte Fahrzeuge zurück, die die wütenden Oppositionellen umkippten. Sie feierten den Rückzug als Sieg. Die Organisatoren, das Protestbündnis UDD, forderte Regierungschef Abhisit Vejjajiva erneut zum sofortigen Rücktritt auf. Abhisit denke aber nicht an einen Rückzug, sagte sein Stellvertreter Suthep Thaugsuban am Sonntag. Der Regierungschef habe weiter Rückhalt in der Koalitionsregierung, beteuerte er.

dpa

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