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Tepco erhält über acht Milliarden Euro

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Das Satellitenfoto zeigt das japanische Atomkraftwerk Fukushima

Tokio - Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima Dai-ichi, Tepco, erhält von der japanischen Regierung umgerechnet über acht Milliarden Euro. Wofür das Geld gedacht ist:

Der Betreiber des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima Daichi, Tepco, bekommt vom Staat Milliardenhilfe. Die Regierung segnete am Freitag Pläne ab, dem Konzern erstmal mit 900 Milliarden Yen (8,4 Milliarden Euro) unter die Arme zu greifen, um massive Entschädigungszahlungen an die Leidtragenden des Atomunfalls leisten zu können. Im Gegenzug versprach Tepco, über die nächsten zehn Jahre die Kosten im Umfang von mehr als 2,5 Billionen Yen zu senken, unter anderem durch die Kürzung von Pensionszahlungen. Bei dem schweren Erdbeben und Tsunami vom 11. März war das AKW Fukushima massiv beschädigt worden. Zehntausende Anwohner mussten fliehen.

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Gespenstische Bilder: So sieht es im Horror-AKW aus

Erstmals hat die japanische Atomaufsichtsbehörde Bilder aus dem Inneren des Horror-AKW Fukushima veröffentlicht. Sie vermitteln eine gespenstische Stimmung. Hier arbeiten Männer in Schutzkleidung. Sie wollen ein Kabel mit dem Reaktor verbinden, das Strom liefern soll. © AP
Trümmer im Inneren des AKW Fukushima. © AP
Arbeiter sammeln Daten im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiter mit Taschenlampen betrachten Messgeräte. © AP
Arbeiter im Kontrollraum für Reaktor 1 und Reaktor 2. © AP
Arbeiten verlegen Leitungen, um Strom ins AKW Fukushima zu leiten. © AP
Feuerwehrmänner bei einer Besprechung: Sie wollen den Reaktor mit Wasser kühlen. © AP
Feuerwehrmänner hören Anweisungen. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Eine aktuelle Luftaufnahme des AKW Fukushima. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. © AP
Im Kontrollraum von Reaktor 3 brennt wieder Licht. Auf der linken Seite des Bildes geht es zum Kontrollraum von Reaktor 4, wo es noch dunkel ist. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP
Männer in Schutzanzügen arbeiten an Strommasten. Sie wollen die Stromversorgung ins AKW Fukushima wiederherstellen. © AP

Tepco kann damit rechnen, zusätzlich zu den rund 900 Milliarden Yen weitere 120 Milliarden Yen an staatlicher Kompensation für den Atomunfall zu erhalten. Dies sieht ein entsprechendes Gesetz zum Atomschadensausgleich vor. Damit bekommt das Unternehmen bis auf weiteres rund eine Billion Yen an Steuergeldern. Das Geld ist jedoch nur für die Begleichung der Entschädigungsforderung der Opfer vorgesehen, die durch die Atomkatastrophe ihr Haus und Einkommen verloren. Geschäftlich bringt es dem angeschlagenen Konzern nichts. Tepco ächzt unter steigenden Brennstoffkosten, da durch den Ausfall des Atomstroms verstärkt Thermalkraftwerke eingesetzt werden.

dapd

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