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Südkoreanischer Klonfälscher schuldig gesprochen

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Der südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk.

Seoul - Der einst gefeierte südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk ist von einem Gericht in Seoul des Betrugs schuldig gesprochen worden.

Der 56-Jährige war angeklagt, für seine Stammzellenforschung unter Vortäuschung falscher Tatsachen Geld angenommen und illegal menschliche Eizellen gekauft zu haben. Außerdem wurde er der Unterschlagung beschuldigt. Die Staatsanwaltschaft hat eine vierjährige Haftstrafe beantragt. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Hwangs 2004 und 2005 veröffentlichte Forschungsberichte galten zunächst als Durchbruch in der Stammzellenforschung und gaben Hoffnungen Auftrieb, genetisch bedingte Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson heilen zu können. Hwang hatte publiziert, erstmals Stammzellen von geklonten menschlichen Embryonen gewonnen zu haben. Später stellten sich seine Angaben jedoch als falsch heraus. 2006 begann der Prozess gegen ihn. Im selben Jahr musste der Forscher seine Professur an der Universität Seoul abgeben.

AP

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