Schäden an Batterien des Sonnenfliegers

"Solar Impulse 2" wird auf Hawaii repariert

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Mit dem Flug nach Hawaii hat Solar Impulse 2 bereits einen Rekord aufgestellt.

Honolulu - Zwangspause für „Solar Impulse 2“: Nach einem fünftägigen Non-Stopp-Flug muss der Schweizer Solarflieger repariert werden. Erst in einigen Wochen soll es weitergehen.

Der Schweizer Sonnenflieger „Solar Impulse 2“ sitzt nach seinem fünftägigen Rekordflug von Japan nach Hawaii für Reparaturen vorerst auf den US-Pazifikinseln fest. Auf der fast 8300 Kilometer langen Etappe, die am 3. Juli mit der Landung auf Hawaii endete, hätten die Batterien durch Überhitzung Schaden genommen, teilte Sprecherin Alexandra Gindroz am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Reparatur würde mindestens zwei bis drei Wochen dauern. Das Team würde an einem Kühlsystem arbeiten.

Gindroz zufolge war das Problem auf dem Non-Stopp-Flug nach Hawaii bemerkt worden. Das Team um den Piloten André Borschberg (62) hätte das Flugverhalten entsprechend angepasst, um ein zu schnelles Aufladen und weiteres Überhitzen der Batterien zu vermeiden.

„Solar Impulse 2“ war Anfang März im Golfemirat Abu Dhabi zu seiner Erdumrundung gestartet und über Indien, den Himalaya und China geflogen. Mehrfach verhinderte schlechtes Wetter den Weiterflug. Mehr als 17 000 Solarzellen auf den Tragflächen zapfen die Energie für die vier Elektromotoren des Fliegers ab. Mit 72 Metern hat der Leichtflieger eine größere Spannweite als ein Jumbojet, wiegt aber gerade soviel wie ein Mittelklassewagen.

Die Schweizer Piloten Borschberg und Bertrand Piccard (57) wollen mit der Aktion beweisen, zu welchen Leistungen mit umweltfreundlicher Solarkraft angetriebene Flugzeuge in der Lage sind.

Das Ziel der nächsten Etappe ist Phoenix im US-Staat Arizona. Piccard soll die knapp 5000 Kilometer zum Sky Harbor-Flugplatz übernehmen. Der Start hängt auch vom Wetter ab. Nach zwei weiteren Stopps in den USA steht dann die Rückkehr nach Europa über den Atlantik an. Die vollständige Erdumrundung kann sich bis 2016 hinziehen.

dpa

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