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Tourengruppe löste Schneebrett wohl selbst aus

Zwei Männer sterben bei Lawinenunglück in Tirol

Sölden - Am Samstag um etwa 12.30 Uhr ereignete sich im Verwalltal in Obergurgl (Gemeinde Sölden) ein Lawinenunglück, bei dem vier Mitglieder einer zum größten Teil aus Holländern bestehenden zehnköpfigen Tourengruppe zum Teil bzw. zur Gänze verschüttet wurden.

Ein Mitglied der Gruppe, ein 22-jähriger niederländischer Staatsbürger, verstarb bereits direkt nach dem Unfall. Ein 40-jähriger Engländer starb am Sonntag gegen 17.30 Uhr in einer Innsbrucker Klinik.

Ein weiterer Verschütteter, ein 18-jähriger Holländer, wurde ebenfalls mit schweren Verletzungen in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Sein Zustand gilt derzeit als stabil.

Am Sonntag wurden durch die Alpinpolizei, zwei Sachverständigen und dem Lawinenwarndienst Tirol Erhebungen an der Unfallstelle geführt. Es wurde festgestellt, dass ein großer Teil der am Talende befindlichen Geländekammer als große Lawine abgegangen ist. Die Lawine dürfte die zu diesem Zeitpunkt im flacheren Gelände befindliche Gruppe selbst ausgelöst haben und auf einen Teil der Gruppe abgegangen sein. Eine Beteiligung anderer Personen kann ausgeschlossen werden. Die Lawine hatte eine Länge vom 1000 Metern und eine Breite von 600 bis 800 Metern. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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