12 Tote bei Schießerei auf US-Militärbasis

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Einer der Eingänge zur amerikanischen Militärbasis Fort Hood (US-Staat Texas).

Fort Hood - Bei einer Schießerei auf dem US- Militärstützpunkt Fort Hood in Texas sind am Donnerstag 12 Menschen ums Leben gekommen und 31 weitere verletzt worden.

Unter den Toten ist der mutmaßliche Schütze, ein US-Soldat, der aber möglicherweise nicht allein handelte: Zwei weitere Soldaten wurden als mögliche Komplizen festgenommen, wie der kommendierende General Bob Cone mitteilte. Über das Motiv herrschte zunächst Unklarheit.

Obama: „Betet für Opfer und Angehörige“

US-Präsident Barack Obama sprach von einem “entsetzlichen Ausbruch der Gewalt“ und rief zum Gebet für die Opfer und Angehörigen auf. Er stehe in Kontakt zum Pentagon, zur Bundespolizei FBI und dem Heimatschutzministerium, um die Sicherheit der US-Truppen in ihrem eigenen Land zu gewährleisten, sagte Obama.

Nach Angaben des Generals begann die Schießerei in einem Zentrum, in dem Soldaten vor Auslandseinsätzen noch einmal auf ihre Gesundheit hin überprüft und behandelt werden. Viele der in Fort Hood stationierten Soldaten waren im Irak und in Afghanistan stationiert oder werden dorthin geschickt.

Zu den Toten zählt nach Medienberichten auch ein ziviler Polizist. Alle Opfer seien Erwachsene.

Das ist Fort Hood

Fort Hood zählt zu den größten Militärbasen der Welt. Die US-Army hat auf dem Stützpunkt im Süden des Bundesstaates Texas rund 45.000 Soldaten stationiert. Die Basis ist Heimat mehrerer Armee-Einheiten, darunter der 1. Kavalleriedivision und der 4. Infanteriedivision.

Namensgeber für den Militärstützpunkt ist der frühere Konföderierten-General John B. Hood (1831-1879). Das Camp hatten die Amerikaner im Jahr 1941 eingerichtet und ständig erweitert. Neben Kasernenbauten und Übungsgelände umfasst das Areal unter anderem auch Wohnhäuser für Soldatenfamilien und Zivilpersonen, eine Schule, ein Postamt und Freizeiteinrichtungen.

dpa

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