Shuttle "Atlantis" auf letztem Heimflug

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Die Raumfähre "Atlantis" hat von der Internationalen Raumstation ISS abgedockt.

Washington - Das wahrscheinlich letzte Rendezvous des Space-Shuttle "Atlantis" mit der Internationalen Raumstation ISS ist zu Ende. Die Raumfähre dockte am Sonntag ab und begann ihre Heimreise zur Erde.

Die NASA will ihre drei Raumfähren im November einmotten. Nur noch zwei Missionen zur ISS hat die US-Raumfahrtbehörde vorgesehen - je eine der "Endeavour" und der "Discovery". Die "Atlantis" wird nach 25 Dienstjahren nur noch als Reserve bereitstehen. Läuft alles nach Plan, folgt Ende des Jahres der Ruhestand im Museum.

Am Sonntag dockte die Raumfähre nach gut siebentägigem Rendezvous mit der ISS pünktlich um 17.22 Uhr MESZ von der Raumstation ab und umkreiste sie noch einmal. Das ermöglichte es den Bewohnern der Station, den Hitzeschild des Shuttles zu inspizieren. Er muss beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre enormen Temperaturen standhalten. Die Landung in Cape Canaveral (Florida) ist für 14.48 Uhr MESZ am Mittwoch geplant.

Hauptziel der Reise war der weitere Ausbau der Station: Sie erhielt ein neues russisches Forschungs- und Andockmodul. Bei insgesamt drei Außeneinsätzen wechselten die Astronauten außerdem sechs Sonnensegel-Batterien aus und installierten eine neue Antenne für die Kommunikation mit der Erde. Die ISS sollte so für die Zeit nach dem Ende des Shuttle-Programms fit gemacht werden. Dann wird die Station vorerst nur noch mit russischen "Sojus"-Kapseln zu erreichen sein - die kaum große Lasten transportieren können.

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