Schweres Nachbeben auf Haiti

Port-au-Prince - Acht Tage nach dem vernichtenden Erdbeben in Haiti ist der Karibikstaat erneut von einem schweren Nachbeben erschüttert worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte erreichte es eine Stärke von 6,1.

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Bei dem everheerenden Erdbeben in Haiti sind aller Wahrscheinlichkeit mindestens drei Deutsche ums Leben gekommen. Wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch mitteilte, gibt es wohl zwei weitere Todesopfer, deren endgültige Identifizierung noch aussteht. Bislang war ein deutsches Opfer bekannt. Die Zahl der Vermissten wurde am Mittwoch mit sieben angegeben. Bei ihr gibt es fast täglich Schwankungen.
Das Zentrum des Nachbebens lag 60 Kilometer westsüdwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince in knapp zehn Kilometern Tiefe. In der Hauptstadt rannten zahllose Menschen in Panik auf die Straßen. Bei dem verheerenden Erdbeben am Dienstag vergangener Woche kamen nach Angaben der Regierung vermutlich 200.000 Menschen ums Leben.

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In Port-au-Prince und Umgebung halten sich mittlerweile auch tausende internationale Helfer und Soldaten auf, darunter auch zahlreiche Rettungsmannschaften aus Deutschland. Täglich treffen neue Helfer und Journalisten in Haiti ein.

Um 6 Uhr bebte erneut die Erde

“Es hat zunächst ein stärkeres Beben und dann einen schwächeren Erdstoß gegeben. Das Ganze hat etwa nur zehn Sekunden gedauert“, berichtete der dpa-Korrespondent aus der Hauptstadt Haitis. Wie die Situation in anderen Gebieten aussah, war zunächst völlig unklar. Das Beben wurde am Mittwochmorgen gegen 06.00 (Ortszeit) registriert. Bereits unmittelbar nach dem ersten Beben vom vergangenen Dienstag hatten mehrere heftige Nachbeben Haiti erschüttert. 

dpa/ap

Rubriklistenbild: © dpa

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