Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

"M13" hatte keine Scheu mehr

Wie Bruno: Schweizer Problem-Bär erschossen

+
In der Schweiz wurde der Braunbär "M13" erschossen (Archivbild)

Chur - Der Fall erinnert an den bayerischen Bären Bruno: Jäger haben im Schweizer Ferienkanton Graubünden den als Risiko eingestuften Bären "M13" abgeschossen.

Das Tier mit dem Codename M13 habe sich immer mehr zu einem „Risikobär“ entwickelt, erklärten die Behörden. Der Abschuss von M13 am Dienstag im Puschlav-Tal sei daher „unausweichlich“ gewesen.

Keinerlei Scheu mehr

Wie mehrere seiner Artgenossen - darunter der 2006 in Bayern erschossene Braunbär JJ1 mit dem Kosenamen „Bruno“ - war M13 von Italien aus gen Norden gewandert. Im vergangenen Herbst und nun auch nach dem Ende seines Winterschlafs hatte er seine Nahrung immer wieder in Siedlungen gesucht. Dabei sei das Tier mittlerweile Menschen am helllichten Tag gefolgt und habe trotz wiederholter „Vergrämungsaktionen“ keinerlei Scheu mehr gezeigt.

Zweiter Problem-Bär in der Schweiz

In der Schweiz - ebenfalls in Graubünden - war 2008 zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren ein Bär abgeschossen worden. Dieser Meister Petz mit der Bezeichnung JJ3 war ein Bruder des 2006 in Bayern getöteten JJ1. Schweizer Experten gehen davon aus, dass beide Tiere ihr problematisches Verhalten von ihrer Mutter Jurka gelernt hatten. Jurka war der Abschuss allerdings erspart geblieben: Sie wurde seinerzeit in Italien eingefangen und in ein Gehege gebracht.

dpa

Kommentare