Schweinegrippe: Weitere Todesfälle in Argentinien

+
Noch immer gibt es keinen Impfstoff gegen die Schweinegrippe H1N1.

Buenos Aires - Die Schweinegrippe hat in Argentinien drei weitere Opfer gefordert.

Lesen Sie auch:

Baby stirbt in Argentinien an Schweinegrippe

Schweinegrippe-Opfer war Mutter eines Frühchens

Erstes Opfer in Europa - Warnung vor Panik

Familie bestätigt Identität der Opfers

Zahl der Fälle in Düsseldorf steigt weiter

Damit sind in dem südamerikanischen Land bislang vier Menschen an den Folgen der neuartigen Krankheit gestorben, wie der stellvertretende Gesundheitsminister Carlos Soratti am Dienstag erklärte. Zwei Patienten stammten aus der Provinz Buenos Aires, der dritte lebte in der Hauptstadt. Seit Montag seien 138 neue Erkrankungen bestätigt worden, erklärte Soratti. Damit liegt die Gesamtzahl nun bei 871 Fällen.

Ein Toter sei ein 28-Jähriger, der vor rund zehn Jahren wegen einer Leukämie-Erkrankung eine Knochenmarkstransplantation bekommen hatte, sagte Soratti. Zu den anderen Patienten wurden keine Einzelheiten bekanntgegeben.

Am Montag war der erste Todesfall bestätigt worden: Ein drei Monate altes Mädchen war dem Virus in einem Krankenhaus der Hauptstadt erlegen. Am Sonntag war erstmals ein Erkrankter in Europa dem Virus erlegen. Der Patient starb nach Angaben der britischen Behörden in einem Krankenhaus in Schottland.

Nach letzten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Freitag wurden bislang etwa 30.000 Fälle von Schweinegrippe in 74 Ländern registriert. Fast 150 Patienten starben. Die Todesfälle traten vor allem in Mexiko , den USA , Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik und Guatemala auf. Am vergangenen Donnerstag hatte die WHO die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt.

ap

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser