Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Er floh nach Teneriffa

Nach über zehn Jahren: Geflohener Häftling meldet sich bei Polizei

Salzburg - Mehr als zehn Jahre nach seiner Flucht aus dem Gefängnis hat sich ein 64-Jähriger in Österreich der Polizei gestellt.

Der Mann berichtete der Polizei am Bahnhof in Salzburg laut einer Mitteilung von Montag, dass er die letzten zehneinhalb Jahre auf Teneriffa verbracht habe und im Alter nun wieder nach Österreich zurückkehren wolle. Der Mann hatte demnach am Samstagabend zwei Reisekoffer bei sich und gab an, kurz zuvor am Flughafen München gelandet zu sein. "Laut Angaben des flüchtigen Strafgefangenen sei Teneriffa nicht mehr so schön wie früher und er habe lange genug dort gelebt", schrieb die Polizei in ihrer Mitteilung.

Der 64-Jährige wurde nach einer Überprüfung seiner Geschichte in die Justizanstalt Salzburg gebracht. Geflohen war er vor mehr als zehn Jahren aus der Justizanstalt Schwarzau am Steinfeld südlich von Wien. Unklar blieb zunächst, wieso der Mann im Gefängnis war und wie lange er dort noch hätte bleiben müssen. Eine zusätzliche Haftstrafe durch seine Flucht hat er jedenfalls nicht zu befürchten: Wie ein Sprecher der Polizei der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte, ist ein Gefängnisausbruch in Österreich straffrei.

dpa

Rubriklistenbild: © Montage: dpa - Bildfunk // picture alliance/Oliver Berg/dpa

Kommentare