Philippinen: Kein Strom für die Beatmung

Sie pumpt um das Leben ihres Mannes

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Wenn sie aufhört, Luft in seine Lunge zu pumpen, muss ihr Ehemann sterben

Tacloban - Es ist ein Bild, von denen die Welt derzeit viele zu Gesicht bekommt. Ein Bild voller Kummer, Leid und Sorge. Die Geschichte hinter dem Foto:

 Es stammt aus dem Divine Word Hospital in Tacloban. Aus jener Stadt auf den Philippinen, die von Taifun "Haiyan" am schlimmsten heimgesucht wurde. Die Geschichte der Frau, die am Krankenbett wacht, zerreißt einem das Herz: Ihr Ehemann wurde während des Sturms schwer am Bein verletzt. Es musste amputiert werden. Durch die mangelhafte Hygiene im Krankenhaus hat sich der Mann danach eine Infektion zugezogen. Er liegt im Delirium, muss künstlich beatmet werden. Doch noch immer fehlt der Strom. Deshalb muss die Frau ihm manuell die Luft in die Lungen pumpen. Hört sie auf, stirbt er. 

Die philippinischen Behörden gehen derzeit davon aus, dass es noch bis zu sechs Wochen dauern kann, ehe alle Katastrophengebiete wieder mit Strom versorgt sind.

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