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Polizei soll Nazi-Opfer verprügelt haben

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Polizisten sollen angeblich Punks verprügelt haben.

Chemnitz - Nach den Angaben von drei verprügelten Punks, sollen Polizeibeamte Neonazis nicht daran gehindert haben, die Punks zu verprügeln. Angeblich schlugen die Polizisten auf die Opfer ein.

Die Opferberatung Chemnitz hat schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Bei einem Einsatz im sächsischen Rochlitz hätten mehrere Beamte die Opfer eines Neonazi-Überfalls verprügelt, erklärte die Opferorganisation.

Nach den Angaben waren drei Punks am vergangenen Freitag auf dem Marktplatz der Stadt von rund 15 Neonazis attackiert worden. Die Polizei sei aber nicht gegen die Angreifer vorgegangen, sondern gegen die Opfer. Die Polizei in Chemnitz erklärte am Montag, die Vorwürfe würden derzeit geprüft. Ein Polizeisprecher sagte der AP, es gebe bislang “keine Anzeichen, dass an der Sache was dran ist“.

Ersten Ermittlungen zufolge seien die alkoholisierten Punks auf die Polizisten losgegangen. Die Opferinitiative sprach dagegen von massiver polizeilicher Gewalt gegen die Punks. Diese seien von Polizisten geschubst und ins Gesicht geschlagen worden. Die noch anwesenden Neonazis seien hingegen unbehelligt geblieben. Der Polizeisprecher sagte, es gebe bislang keine Hinweise auf einen Neonazi-Überfall. Auch seien zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes keine Rechtsextremisten in der Nähe gewesen.

Nach seinen Angaben laufen bereits Ermittlungen gegen einen 18-jährigen Punk wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gegen einen 19-Jährigen wegen Beamtenbeleidigung. Die anderen Vorwürfe würden ebenfalls geprüft, Strafanzeigen gegen Polizisten lägen bislang nicht vor.

AP

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