Kerl zum Anbeißen

Patient im Krankenbett bringt Internetnutzer um den Verstand - weil er in Wahrheit ein Kuchen ist

Lächelnder attraktiver Mann in einem Krankenhausbett 
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Ein Patient zum Vernaschen: Ob es an seinem zuckersüßen Lächeln liegt?  

Ein Foto von einem strahlend lächelnden Mann in einem Krankenhausbett verbreitet sich im Netz, nachdem sich heraustellte, dass der Patient nicht die Person ist, die er zu sein scheint.

Chester - Seit einem Jahr liefert uns die Corona-Pandemie täglich Bilder von Leid und Elend derer, die sich mit dem Virus infiziert haben oder an Covid erkrankt sind. Bilder aus Teststationen und Krankenhäusern. Geschwächte Körper, erschöpfte Gesichter, sich stapelnde Särge.

Plötzlich taucht in dieser globalen Tristesse ein Bild von einem Mann auf: auf einem Krankenbett liegend mit offenem Nachthemd, das den Blick auf seine tätowierte Brust freigibt. Mit einem breiten Grinsen blickt er in Richtung Kamera, als wolle er aller Welt mitteilen: „Hey, es geht mir gut“.

Die Netzgemeinde ist hingerissen von so viel Positivität inmitten der weltumspannenden Corona-Krise. Auf Twitter fragt nahezu jeder zweite User nach dem Namen des dunkelblonden Strahlemanns - bereit ihn zu vernaschen, wie zahlreiche Sabber-Emojis vermuten lassen. „Das ist ‚Slowthai‘ !“, kommentiert einer das Foto. Tatsächlich sieht der Patient dem britischen Erfolgs-Rapper Slowthai (26) zum Verwechseln ähnlich, doch ist er er es wirklich? Nicht ganz!

Rapper Slowthai: Manchmal sind böse Jungs eben doch aus Zucker

Der Mann im Krankenbett ist nämlich gar nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Mehl, Ei, Butter und Zucker. Kurzum, der Kerl ist ein Kuchen. Ein Ebenbild Slowthais, das dieser selbst in Auftrag gegeben hat - für sein Video zum Song „Feel Away“. Hinter dem täuschend menschlich aussehenden Backwerk steckt der britische Konditor Ben Cullen, der sich zu Recht als „King of Cake“ bezeichnet.

Bekannt für seine hyperrealistisch aussenden Nachbildungen von Alltagsgegenständen, Menschen, Pflanzen und Tieren, wurden die Arbeiten des Kuchenkünstlers bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sind auch bei Netflix-Produktionen gefragt - besonders bei Szenen, in denen es darum geht, sich die Köpfe einzuhauen.

Auch dem „Slowthai-Kuchen“ ging es am Set zum Videodreh noch an den Kragen, was Ben Cullen mit zahlreichen Fotos dokumentierte. Eines davon zeigt, wie Slowthais Arm in sieben Stücke geschnitten wurde. Bilder, die manchen Betrachter vor Furcht ausflippen ließen: „Das ist sooo verstörend!“, „Das ist erstaunlich, aber schrecklich!“. Auch die Gruselfantasie wurde beflügelt. So fragte sich einer der Kommentierenden, wie schaurig wohl der Backprozess selbst gewesen sein könnte: „Stellt euch vor, ihr geht am Ofen vorbei und seht die Silhouette eines Mannes, die mehr und mehr aufgeht.“

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