BKA: Deutschland exportiert Rockerkriminalität

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Der scheidende BKA-Präsident Jörg Ziercke (l) und sein designierter Nachfolger Holger Münch auf der Herbsttagung in Mainz. Foto: Fredrik von Erichsen

Mainz (dpa) - Kriminelle Rockerbanden aus Deutschland breiten sich nach Einschätzung des Bundeskriminalamts (BKA) weltweit aus. "Rockerkriminalität wird von Deutschland aus exportiert", sagte die Leiterin der Abteilung Organisierte Kriminalität im BKA, Sabine Vogt, bei einer Expertentagung in Mainz.

Die globale Ausweitung betreffe Afrika, Asien und Südamerika. Die vier größten Gruppen hätten rund 10 000 Mitglieder. Seit 1983 seien in Deutschland 31 Vereine verboten worden. Das BKA prüfe auch die Verbindung von Rockergruppen und politisch motivierter Kriminalität. "Wir haben das auf dem Radar", sagte Vogt.

Ankündigung Herbsttagung

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