Ölpest: "Top Kill" bislang erfolglos

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Washington - Die Zitterpartie im Golf von Mexiko nimmt kein Ende. Der Versuch, die sprudelnde Ölquelle zu verschließen, ist laut BP erfolglos gewesen.

 

Es könne noch weitere 24 Stunden oder gar länger dauern, bis feststehe, ob die Operation den Ölfluss wie erhofft stoppt. Das sagte ein BP-Sprecher in Louisiana. Bei dem "Top Kill" genannten Verfahren werden pro Minute tausende Liter Schlamm dem Ölstrom entgegen gepumpt. Ist die Aktion dauerhaft erfolgreich, wird die Quelle noch mit Zement versiegelt.

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Es wurde bereits mit einem weiteren Anlauf begonnen. Inzwischen hat die US-Regierung bereits genehmigte Tiefseebohrungen vor den Küsten untersagt. Am Mittwochabend hieß es zunächst, die “Top-Kill“ genannte Operation habe genug Schlamm in das Bohrloch gepumpt, um den Austritt des Öls zu stoppen. Die BP-Bohrinsel “Deepwater Horizon“ war am 22. April gesunken und hatte das Leck im Meer hinterlassen.

Live-Stream von BP zur Operation „Top Kill“

Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe wollte US-Präsident Barack Obama am Donnerstag schärfere Regeln für Ölbohrungen im Meer ankündigen. Außerdem werde er das Moratorium über neue Bohrungen in tiefen Küstengewässern, das nach dem Unglück verhängt wurde, um sechs Monate verlängern, berichtete die “Washington Post“.

dpa

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Quelle: rosenheim24.de

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