Obama gedenkt der Opfer des 11. September

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Die „Twin Towers“ gehen in Flammen auf. Menschen auf der Flucht vor dem Feuer springen panisch aus den Fenstern in den Tod. Später stürzen die Zwillingstürme ein.

Washington/New York - In den USA wird heute der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. In Washington und New York wird an die verheerenden Folgen der Anschläge erinnert.

Am achten Jahrestag - dem ersten in der Amtszeit von Präsident Barack Obama - stehen neben dem offiziellen Gedenken an den Tatorten in New York und Washington landesweit gemeinnützige Einsätze für Mitmenschen und Umwelt im Mittelpunkt. In Afghanistan liefen Soldaten des US-Stützpunkts Bagram die symbolträchtige Strecke von 9,11 Kilometern. “Unsere Soldaten laufen durch das Herz des Taliban-Gebiets, in dem die Anschläge geplant wurden“, hieß es in einer

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Erklärung der US-Streitkräfte. Obama wollte eine Gedenkfeier in der Gedenkstätte des Pentagons besuchen. Bei den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das Verteidigungsministerium in Washington wurden am 11. September 2001 mehr als 3.000 Menschen getötet. Entführer hatten drei Passagierflugzeuge gekapert, zwei wurden in die Zwillingstürme des WTC und eins ins Pentagon gelenkt. Eine vierte entführte Maschine stürzte bei Shanksville im US-Staat Pennsylvania ab. Obama kündigte an, er werde nicht ruhen, bevor die Verantwortlichen “dieser abscheulichen Verbrechen“ gefasst seien. US-Sicherheitsexperten wiesen darauf hin, dass Obama wegen der steigenden Verluste in Afghanistan - im August kamen mit 51 amerikanischen Soldaten die meisten seit der US-Invasion im Oktober 2001 ums Leben - unter Druck einer zunehmend kriegsmüden Öffentlichkeit komme.

Gedenkminuten geplant

Gedenkminuten waren zum Zeitpunkt der vier Anschläge geplant:

Um 08.46 Uhr (14.46 MESZ) stürzte das erste entführte Flugzeug in den Nordturm des WTC, um 09.03 Uhr (15.03 Uhr MESZ) das zweite in den Südturm. Um 09.37 Uhr (15.37 Uhr MESZ) wurde das Pentagon getroffen, um 10.03 Uhr (16.03 MESZ) stürzte Flug UA 93 bei Shanksville ab.

Am achten Jahrestag sollte aber auch mit gemeinnützigen Aktionen nach vorne geschaut werden. “Statt uns nur an die schrecklichen Ereignisse zu erinnern und an die Helden, die am 11. September ihr Leben ließen, werden wir alle zu Helden vor Ort“, erklärte der Geschäftsmann Ted Tenenbaum in Los Angeles, der seine Handwerksdienste am Freitag kostenlos anbieten will. Im ganzen Land sind Aktionen geplant, darunter die Säuberung von Stränden oder das Schreiben von Briefen an Soldaten im Auslandseinsatz. Das Heimatschutzministerium und die Bundeskriminalpolizei FBI riefen die Sicherheitskräfte im ganzen Land zum Jahrestag der Anschläge zu verstärkter Wachsamkeit auf. Das Justizministerium sprach von einer Routinemaßnahme.

ap

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dpa/mol

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