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Mehrere Menschen verletzt

Bewaffnete Angreifer überfallen Zug in Nigeria: Acht Tote und viele Entführte

Zwei Polizisten sichern einen Zug in Nigeria (Symbolbild)
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Zwei Polizisten sichern einen Zug in Nigeria. (Symbolfoto)

In Nigeria überfallen schwerbewaffnete Angreifer einen Zug. Mehrere Menschen werden getötet oder verletzt. Viele Passagiere werden bei dem Angriff entführt.

Kaduna, Nigeria – Im Norden Nigerias haben schwerbewaffnete Angreifer einen Zug mit hunderten Passagieren überfallen. Zuvor hatten sie Sprengsätze auf den Gleisen gezündet. Das berichtet unter anderem die Deutsche Presse-Agentur. Wie die Behörden nun bestätigten, wurden bei dem bewaffneten Überfall acht Passagiere getötet.

Mindestens 26 Menschen seien zudem verletzt worden, wie Samuel Aruwan, Staatsbeauftragter für Innere Sicherheit in Kaduna, in der Nacht zum Mittwoch (30.03.2022) sagte. Nach einem Bericht der Lokalzeitung „Leadership“ seien zudem etwa 30 Passagiere entführt worden, unter ihnen der Geschäftsführer der Nigeria Agrikultur-Bank, Kabir Adamu.

Überfall auf Zug in Nigeria: Behörden bestätigen Tote und Verletzte

Am Montagabend (28.03.2022) hatten schwerbewaffnete Angreifer einen Zug mit Hunderten Passagieren überfallen. Die Täter beschädigten die Gleise mit Sprengstoff und schossen anschließend auf den gestoppten Zug, der von der Hauptstadt Abuja auf dem Weg in die nordwestliche Stadt Kaduna fuhr.

Der Zugverkehr wurde auf der Strecke vorübergehend eingestellt. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Attacke auf den Zug sowie einen kurz zuvor erfolgten Angriff auf den Flughafen der Stadt Kaduna aufs Schärfste. Er sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und forderte die sofortige Freilassung der Verschleppten sowie eine Bestrafung der Täter.

Nigeria: Überfälle und Entführungen keine Seltenheit

Die Tat reklamierte bislang keine Gruppe für sich. Überfälle auf Dörfer und auf Landstraßen sowie Entführungen* kommen im bevölkerungsreichsten Land Afrikas mit seinen mehr als 200 Millionen Einwohnern häufig vor. Dahinter stecken teils islamistische Terroristengruppen wie Boko Haram, teils kriminelle Banden. (svw/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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