Nach Bombenfunden: Weitere Festnahmen im Jemen

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Eine UPS-Annahmestelle in Sanaa.

Sanaa - Auf der Suche nach den Hintermännern der vereitelten Paketbombenanschläge haben die Behörden am Sonntag im Jemen weitere Verdächtige festgenommen.

Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, handelt es sich um Kontaktpersonen der Medizinstudentin, die eines der verdächtigen Pakete aufgegeben haben soll. Die Festgenommenen waren in der Anruferliste ihres Handys verzeichnet.

Die junge Frau war am Samstag zusammen mit ihrer Mutter in einem Armenviertel von Sanaa festgenommen worden, nachdem US-Ermittler sie als Käuferin der SIM-Karte identifiziert hatten, die an einem der beiden Sprengsätze befestigt war. Nach Angaben ihres Anwaltes könnte die 22-Jährige aber Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sein. Laut BBC hatte sie ihre Telefonnummer bei einem Frachtunternehmen hinterlegt.

dpa

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