Militärkommando schreitet ein

Weltkriegsbombe im Moskauer Kreml entdeckt: Russisches Regierungsgelände abgesichert

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Moskau: Im Kreml wurde ein Bombe aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt.

Schrecksekunde im russischen Regierungssitz. Bei Arbeiten stieß man auf eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg. Das Militärkommando musste einschreiten.

Moskau - Mitten im Kreml in der russischen Hauptstadt haben Bauarbeiter eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Gelände rund um das Präsidialamt von Staatschef Wladimir Putin sei abgesichert und die Bombe entfernt worden, teilte der Chef des Kreml-Militärkommandos, Sergej Chlebnikow, russischen Agenturen am Donnerstag mit. 

„Im Kreml ist alles ruhig“, sagte er. Die Lage sei unter Kontrolle. Die Bombe habe wahrscheinlich seit der Schlacht um Moskau 1941-42 unter mehreren Bodenschichten in einem Keller aus der Zarenzeit gelegen.

Bombe im Moskauer Kreml: Waffe stammt wohl aus dem zweiten Weltkrieg

Die Wehrmacht stand 1941 vor der sowjetischen Hauptstadt, bei den Luftangriffen der Deutschen starben Hunderte Moskauer. Die Schlacht um Moskau war die erste, in der die Rote Armee den Vormarsch der deutschen Truppen stoppte und sie zurücktrieb.

Moskau: Weltkriegsbombe gefährdete unzählige Touristen

Der Kreml am Roten Platz im Stadtzentrum zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Neben dem Präsidentensitz befinden sich hier mehrere Museen und Kirchen. Der Kreml steht auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. In der Nähe der Fundstelle liegt der Hubschrauberlandeplatz von Putin.

Es ist die zweite Schrecksekunde an diesem Donnerstag, die glücklicherweise ein glimpfliches Ende fand. Nahe Moskau musste eine Airbus-Maschine in einem Maisfeld notlanden, Vögel hatten beide Triebwerke lahm gelegt. 

dpa

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