Drama mit neun Opfern am Montblanc

Lawine reißt drei Deutsche in den Tod

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Bei einem Lawinenunglück am Mont-Blanc-Massiv in Frankreich sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche.

Frankfurt/Main - Bei einem Lawinenunglück am Mont-Blanc-Massiv in Frankreich sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter auch drei Deutsche.

Unter den Opfern sind drei Deutsche. Dies teilte die Präfektur von Chamonix am Donnerstag mit. Insgesamt kamen mindestens neun Personen ums Leben, vier weitere wurden noch vermisst.

Augenzeugen zufolge gehörten 28 Menschen zu der Gruppe von Bergsteigern, die am Donnerstagmorgen von dem Lawinenabgang überrascht wurden, darunter auch Deutsche.

Die Suche nach Vermissten laufe auf Hochtouren. An der Tour sollen Deutsche, Schweizer, Spanier, Franzosen und Serben teilgenommen haben.

Das Lawinenunglück hatte sich am frühen Morgen in rund 4000 Metern Höhe am Mont Maudit ereignet. Er liegt für Bergsteiger auf dem Weg zum Montblanc, der mit 4810 Metern der höchste Berg der Alpen ist. Erst vergangene Woche kamen in den Alpen fünf deutsche Bergsteiger ums Leben.

Der 4.465 Meter hohe Mont Maudit liegt in der Mont-Blanc-Gruppe am Nordostgrat. Die Talorte für Besteigungen des Gipfels sind das französische Charmonix und Courmayeur in Italien. Die Besteigung der drei Berge Mont-Blanc du Tacul, Mont-Maudit und Mont-Blanc ist bei Alpinisten im Sommer sehr beliebt.

dpa/dapd

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