Dutzende Tote bei Angriff auf Moschee

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Islamabad - Bei einem bewaffneten Überfall auf eine Moschee in der pakistanischen Stadt Rawalpindi sind am Freitag mindestens 40 Menschen getötet worden.

Zwei Selbstmordattentäter stürmten nach Polizeiangaben während des Freitagsgebets in die Moschee, schossen um sich und zündeten Handgranaten, wie die Polizei mitteilte. 80 Menschen wurden verletzt. Der Anschlag war bereits der dritte in Rawalpindi in weniger als zwei Monaten.

Mehrere Bewaffnete lösten zunächst eine Explosion aus, um eine Kontrollstelle der Streitkräfte zu durchbrechen, wie Polizeisprecher Yasir Nawaz erklärte. Zwei der Angreifer seien kurz darauf in die Moschee gelangt. In Rawalpindi befindet sich das Hauptquartier der pakistanischen Streitkräfte.

Die Regierungstruppen führen zurzeit eine Offensive gegen Taliban-Kämpfer und andere Extremisten im Nordwesten von Pakistan. Seit Oktober hat die Gewalt im Land mehr als 400 Menschen das Leben gekostet.

ap

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