Bergdrama bei Schneeschuhwanderung

Mann (55) stürzt in Tirol mehrere hundert Meter in den Tod

Innsbruck/Lienz - Am Donnerstag, 20. Februar brach ein 55-jähriger Österreicher gegen 10 Uhr alleine zu einer Schneeschuhwanderung in Obertilliach in Richtung "Spitzköfele" auf. Das Ganze endete mit einer Tragödie:

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Als der Mann um 17 Uhr noch nicht von der Wanderung zurückgekommen war und auch am Mobiltelefon nicht erreicht werden konnte, erstattete die Gattin um 17.30 Uhr eine Vermisstenanzeige. Aufgrund dessen wurde durch die Bergrettung Obertilliach/Kartitsch eine Suchaktion im genannten Bereich eingeleitet. Dabei wurde das gesamte Dorfer- und Rollertal in Richtung des Gipfels "Spitzköfele" abgesucht sowie der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. 

Noch vor dem Eintreffen des Polizeihubschraubers konnte ein Suchtrupp der Bergrettung um 19.15 Uhr den leblosen Körper des Abgängigen im Bereich der Parditalpe unterhalb des Spitzköfele auf einer Seehöhe von etwa 1.760 Metern auffinden. Laut derzeitigem Ermittlungsstand dürfte der Mann bereits am Nachmittag ausgerutscht und mehrere hundert Meter über steiles, teils felsdurchsetztes und eisiges Gelände abgestürzt sein. Weitere Erhebungen zur Absturzursache werden am Freitag, 21. Februar, von der Alpinpolizei durchgeführt.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

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