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Euregio-Infoveranstaltung zum Thema Asyl und Arbeit in Kufstein 

Sprache und Förderung unabdingbar für Integration

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Kufstein - Die Euregio Inntal lud zu einem regionalen Treffen ein, um über die Situation der Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu diskutieren. 

Am Donnerstag hat zum Thema Asyl und Arbeit eine Informations- und Vernetzungsveranstaltung in Kufstein stattgefunden. Neben medialer Berichterstattung, jeweiliger bundesweiter politischen Diskussion, ist uns daran gelegen diese neue Situation auch auf regionale Ebene zu besprechen, gerade im Grenzbereich Bayern/Tirol ist Zusammenarbeit auch in dieser Frage notwendig, betonte Euregio Vizepräsident Walter J. Mayr bei seinen einführenden Worten. Zahlreiche Bürgermeister, VertreterInnenn von Behörden, NGOs, Arbeits-und Integrationsberatungstellen, Vertreter/Innen aus der Wirtschaft kamen, um sich über die rechtlichen und sozialen Aspekte zum Thema Asyl und Arbeit zu informieren. Rund 50 Sytsempartner/Innen diskutierten miteinander über den Umgang mit dieser neuen Herausforderung im Tiroler Unterland und Oberbayern.

Frau Dr. Nicole Cujai, Leiterin der Rosenheimer Arbeitsagentur und Herrn Hans Jörg Steinlechner/, Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice (AMS) klärten über die Qualifikationen der Asylwerber/Innen und anerkannte Flüchtlinge auf. Alle waren sich einig, dass Deutschkenntnisse und Fördermaßnahmen unabdingbar für die Integration in den Arbeitsmarkt sind, ebenso wie Hilfe bei der Anerkennung von Ausbildungen. Auch Unterschiede wurden dabei festgestellt. So kann in Österreich ein Asylwerbender nur bei bestimmten Einrichtungen ein Praktikum durchführen, in Bayern geht das auch ohne weiteres in einem Privatunternehmen.

Dr. Diller vom Landratsamt Rosenheim und Harald Bachmayer vom TSD erläuterten den Umgang mit der stark angestiegenen Zahl der Flüchtlinge und den Vorkehrungen bei Unterbringung und Versorgung. Gegen Ende der Veranstaltung berichtete ein ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuer wie er einzelnen Flüchtlingen einen Ausbildungsplatz organisieren konnte und wie wichtig diese Perspektive für die jungen Menschen ist und appellierte an die Regierungsverantwortlichen, dass mit „"Herz und Hirn" Lösungen für die Integration in den Arbeitsmarkt gefunden werden müssen. 

Unter dieser Prämisse wurde als ein Ergebens des heutigen Treffens nun eine Arbeitsgruppe mit Vertreter/Innen aus der Wirtschaft installiert, welche Überlegungen anstellen wird, wie Flüchtlinge sobald als möglich für den Arbeitsmarkt besser vorbereitet werden können. Ein starker Verdrängungsmechanismus gegenüber einheimischen Arbeitssuchenden, wie wir heute gehört haben, ist derzeit noch nicht gegeben, jetzt gilt es vorallem gemeinsam die Weichen für die Integration in den Arbeitsmarkt zu stellen. Dabei sind auch hier wieder grenzüberschreitende Vorhaben möglich, wie Euregio Geschäftsführer Esther Jennings bei der Verabschiedung betonte.

Pressemitteilung Euregio Inntal

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Euregio Inntal

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