Kleinkind überlebt Airbus-Absturz

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Ein Flugzeug der Airline Yemenia (hier eine Boeing) ist vor den Komoren abgestürzt.

Sanaa - Vor den Komoren ist ein jemenitischer Airbus A310 mit 153 Menschen ins Meer gestürzt. Leichen sind bereits gefunden worden, ein fünfjähriges Kind hat das Unglück überlebt. Wir haben alle Informationen.

Das Kind ist nach dem Absturz lebend vor der Küste der Komoren gerettet worden. Das bestätigte ein Sprecher des komorischen Verkehrsministeriums am Dienstag. Das Kind sei noch auf einem der Boote, die vor der Hauptstadt Moroni im Indischen Ozean nach dem Wrack suchten. Das 19 Jahre alte Flugzeug war am frühen Morgen bei schlechtem Wetter beim Landeanflug auf die Komoren abgestürzt. Bisher wurde eine der drei aus der Luft gesichteten Leichen geborgen. Zuvor waren bereits drei Leichen entdeckt worden.


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Das ist der Airbus A310

Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde des Inselstaats der Komoren bestätigte am Dienstag, der zweistrahlige Airbus A 310 habe sich inden frühen Morgenstunden bei schlechtem Wetter im Anflug auf den Flughafen der Stadt Moroni befunden. Informationen zu Überlebenden gebe es bisher nicht, um 8.18 Uhr meldete der Nachrichtensender Al-Arabija, dass die Leichen mehrerer Passagiere gesichtet wurden.

Bilder: Flugzeugunglück vor den Komoren

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Auf der Insel Reunion wird eine Transall-Maschine von französischen Soldaten beladen. Sie sollen vor den Komoren nach Opern suchen. © dpa
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Auch Tauchausrüstungen zählen zum Gepäck der Einsatzkräfte. © dpa
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Rettungsmannschaften auf dem Weg ins Absturzgebiet. © dpa
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Angehörige stehen vor dem Flughafen in Sanaa.  © dpa
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In der jemenitischen Hauptstadt war die Unglücksmaschine gestartet. © dpa
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Auf dem Flughafen in Sanaa checken Passagiere ein. © dpa
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Das Firmenlogo von Yemenia Airways. © dpa
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Maschinen der staatlichen jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia. © dpa
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Der Vize-Präsident der zivilen Luftfahrtbehörde Mohammed Abdul-Qader gibt auf dem Flughafen in Sanaa eine Pressekonmferez. © dpa
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Ein Mann wartet auf den Komoren auf die Veröffentlichung der Passagierliste. © dpa
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Ein Flugzeug der staatlichen jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia auf der Rollbahn. © dpa
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Bei einer Pressekonferenz in Sanaa gibt es neue Informationen zu dem Unglück. © ap
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Ein Angehöriger gibt auf den Komoren Interviews. © dpa
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Die Ungewissheit über den Verbleib der Angehörigen ist unerträglich. © dpa
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Angehörige warten auf dem Flughafen in Marseille. Ein Teil der Passagiere stammte von dort. © dpa
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Das Hauptquartier Yemenia Airways. © dpa
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Verzweifelte Angehörige auf dem Flughafen in Marseille. © ap
Airbus-Absturz
Rettungsmannschaften machen sich mit Booten auf die Suche nach Überlebenden. © ap
Airbus-Absturz
Einheimische und Angehörige warten an einem Strand in der Nähe von Moroni auf Neuigkeiten der Rettungsmannschaften. © ap
Airbus-Absturz
Die 14-jährige Bahia Bakari liegt auf einem Krankenbett - sie ist die einzige Überlebende des Flugzeugabsturzes. © ap
Airbus-Absturz
Einheimische beobachten die Suche der Rettungsteams. © ap

Der Direktor des Flughafens von Moroni, Hadschi Mohammed Ali, hat dies inzwischen dem französischen Sender France Info bestätigt. Zudem seien Wrackteile entdeckt worden. Zudem wurde rund 16 Seemeilen vor der Küste ein großer Ölteppich entdeckt.

Erst am 1. Juni war ein Airbus mit 228 Menschen an Bord in den Atlantik gestürzt.

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Das Flugzeug der Yemenia war am Flughafen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa gestartet. An Bord von Flug IY 626 waren 142 Passagiere - darunter laut dpa drei Kleinkinder - und elf Besatzungsmitglieder. Der Pilot stamme aus dem Jemen. Die Fluggäste sollen vor allem Komorer gewesen sein, die in Frankreich leben und via Sanaa in die Heimat reisen wollten. Nach Informationen der französischen Zeitschrift “Le Point“ waren 66 Franzosen an Bord. 40 von ihnen seien von Paris losgeflogen, 26 weitere von Marseille, berichtet das Blatt in seiner Online-Ausgabe am Dienstag. Wie aus der Homepage der Airline hervorgeht, fliegt Yemenia Air in Europa die Flughäfen Frankfurt, Rom, Paris, Marseille und London an.

Maschine wies Mängel auf

Das Unglücksflugzeug wies nach Angaben der französischen Regierung zahlreiche Mängel auf. Die Maschine vom Typ A310 sei 2007 von der zivilen Luftfahrtbehörde in Frankreich überprüft worden, sagte der französische Verkehr- Staatssekretär Dominique Bussereau am Dienstag dem Sender i-télé. Dabei seien mehrere Fehler aufgefallen. Sie habe Frankreich seitdem nicht mehr angeflogen. “Die Fluggesellschaft (Yemenia) stand nicht auf der schwarzen Liste, aber wir haben sie im Auge gehabt. Sie sollte demnächst von einem Sicherheitskomitee der EU überprüft werden“, sagte Bussereau.

Absturz nur 15 Minuten vor der Landung

Nach Angaben der Fluggesellschaft stürzte die Maschine in den Indischen Ozean. Der Unfall habe sich etwa 15 Minuten vor der Landung in der Inselhauptstadt Moroni ereignet, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Sanaa.

Unbestätigt blieben Informationen, wonach das Flugzeug wegen schlechten Wetters vor dem Absturz ein Durchstart-Manöver eingeleitet hatte. In dem Gebiet war es in der Nacht zum Dienstag sehr windig und regnerisch. Ein Fischer hatte nach Angaben der komorischen Botschaft in Südafrika den Airbus abstürzen sehen.

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Flugzeugkatastrophen
12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © dpa
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12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © dpa
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12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © AP
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12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © dpa
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12. November 2001: Eine Maschine der American Airlines stürzt nach dem Start in New York ab. Alle 265 Insassen kommen ums Leben. © AP
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25. Mai 2002: Eine Boeing 747 der taiwanischen Fluggesellschaft China Airlines stürzt vor der taiwanischen Inselgruppe Penghu mit 225 Menschen an Bord ins Meer. Alle Passagiere sterben. © AP
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25. Mai 2002: Eine Boeing 747 der taiwanischen Fluggesellschaft China Airlines stürzt vor der taiwanischen Inselgruppe Penghu mit 225 Menschen an Bord ins Meer. Alle Passagiere sterben. © AP
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1. Juli 2002: Über Owingen bei Überlingen (Bodensee) krachen DHL-Flug 611 und der Bashkirian-Airlines-Flug 2937  zusammen. 71 Menschen sterben, darunter 49 Kinder. © AP
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1. Juli 2002: Über Owingen bei Überlingen (Bodensee) krachen DHL-Flug 611 und der Bashkirian-Airlines-Flug 2937  zusammen. 71 Menschen sterben, darunter 49 Kinder. © AP
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19. Februar 2003: Beim Absturz eines iranischen Militärflugzeugs vom Typ Iljuschin kommen auf einem Inlandsflug von Sahedan nach Kerman alle 275 Insassen ums Leben. © AP
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3. Januar 2004: Beim Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airline ins Rote Meer werden alle 148 Menschen an Bord getötet. (Archivbild der Unglücksmaschine) © AP
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3. Januar 2004: Beim Absturz einer ägyptischen Chartermaschine der Fluggesellschaft Flash Airline ins Rote Meer werden alle 148 Menschen an Bord getötet. © dpa
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14. August 2005: Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos. © AP
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14. August 2005: Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos. © AP
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14. August 2005: Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos. © AP
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14. August 2005: Ein zyprisches Passagierflugzeug mit 121 Insassen prallt führerlos gegen einen Berg und zerschellt. Alle Menschen an Bord der Boeing 737 der Helios Airlines kommen ums Leben. Die Piloten waren möglicherweise wegen eines Druckabfalls bewusstlos. © AP
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16. August 2005: Eine Maschine der kolumbianischen Gesellschaft West Caribbean Airways stürzt auf dem Weg von Panama nach Martinique im Westen von Venezuela ab. Alle 160 Insassen werden getötet. © AP
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16. August 2005: Eine Maschine der kolumbianischen Gesellschaft West Caribbean Airways stürzt auf dem Weg von Panama nach Martinique im Westen von Venezuela ab. Alle 160 Insassen werden getötet. © AP
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16. August 2005: Eine Maschine der kolumbianischen Gesellschaft West Caribbean Airways stürzt auf dem Weg von Panama nach Martinique im Westen von Venezuela ab. Alle 160 Insassen werden getötet. © AP
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5. September 2005: Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben. © AP
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5. September 2005: Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben. © AP
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5. September 2005: Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben. © AP
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5. September 2005: Ein indonesisches Passagierflugzeug stürzt über der Großstadt Medan in Sumatra ab. 143 Menschen kommen ums Leben. © AP
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22. Oktober 2005: Kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Lagos stürzt eine Boeing 737 mit 117 Menschen an Bord ab. Keiner überlebt. © AP
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22. Oktober 2005: Kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Lagos stürzt eine Boeing 737 mit 117 Menschen an Bord ab. Keiner überlebt. © AP
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22. Oktober 2005: Kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Lagos stürzt eine Boeing 737 mit 117 Menschen an Bord ab. Keiner überlebt. © AP
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10. Dezember 2005: Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben. © AP
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10. Dezember 2005: Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben. © AP
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10. Dezember 2005: Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben. © AP
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10. Dezember 2005: Eine aus Abuja kommende DC-9 der Inlandsfluggesellschaft Sosoliso stürzt bei stürmischem Wetter im Landeanflug auf die nigerianische Stadt Port Harcourt. 107 Passagiere, darunter 71 Schulkinder, sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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9. Juli 2006: Ein Airbus A310 mit mindestens 201 Menschen an Bord kommt am Flughafen der sibirischen Stadt Irkutsk von der regennassen Landebahn ab, durchbricht eine zwei Meter hohe Beton-Barriere, prallt gegen ein Gebäude und geht in Flammen auf. 124 Menschen sterben. © AP
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22. August 2006: Beim Absturz einer Passagiermaschine im Osten der Ukraine kommen alle 170 Insassen ums Leben, darunter 45 Kinder. Die Tu-154 war auf dem Weg vom Badeort Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg. © AP
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22. August 2006: Beim Absturz einer Passagiermaschine im Osten der Ukraine kommen alle 170 Insassen ums Leben, darunter 45 Kinder. Die Tu-154 war auf dem Weg vom Badeort Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg. © AP
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27. August 2006: Eine Maschine der Fluggesellschaft Comair stürzt nach dem Start am Flughafen Lexington im US- Staat Kentucky ab. Nur einer der 50 Menschen an Bord überlebt. © AP
Flugzeugkatastrophen
27. August 2006: Eine Maschine der Fluggesellschaft Comair stürzt nach dem Start am Flughafen Lexington im US- Staat Kentucky ab. Nur einer der 50 Menschen an Bord überlebt. © AP
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20. August 2008: Auf dem Madrider Flughafen Barajas stürzt beim Start eine zweistrahlige MD -80 kurz hinter dem Rollfeld zu Boden und zerschellt. Von den 172 M enschen an Bord überleben nur 19. © AP
Flugzeugkatastrophen
20. August 2008: Auf dem Madrider Flughafen Barajas stürzt beim Start eine zweistrahlige MD -80 kurz hinter dem Rollfeld zu Boden und zerschellt. Von den 172 Menschen an Bord überleben nur 19. © AP
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20. August 2008: Auf dem Madrider Flughafen Barajas stürzt beim Start eine zweistrahlige MD -80 kurz hinter dem Rollfeld zu Boden und zerschellt. Von den 172 Menschen an Bord überleben nur 19. © AP
Flugzeugkatastrophen
24. August 2008: Beim Absturz einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Itek Air nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek kommen 68 Menschen zu Tode. 22 Menschen überlebten das Unglück. © AP
Wrackteil Airbus
01.Juni 2009: Die Katastrophe über dem Atlantik. Der Airbus der Fluggesellschaft Air France mit 228 Menschen an Bord ist zwischen Rio und Paris nach der Durchquerung einer Gewitterzone verschwunden.  © dpa
01. Juni 2009: Der Airbus mit 228 Menschen an Bord ist verschollen, darunter auch 26 Deutsche. Über die Unglücksursache wird noch spekuliert. © dpa
01. Juni 2009: 50 Leichen konnten geborgen werden. Die Opfer des AF 447-Absturzes sind laut Autopsiebericht "nicht ertrunken". © dpa
30. Juni 2009: Bei den Komoren stürzte ein Airbus A310 in den Indischen Ozean. Mehr als 150 Menschen waren an Bord. Nur ein Mädchen überlebte die Katastrophe. © 
30. Juni 2009: Die Französin Bahiya Bakari (12) hatte sich an ein Wrackteil geklammert und so überlebt. Es ist fast ein Wunder. © dpa
30. Juni 2009: Das 19 Jahre alte Flugzeug war am frühen Morgen bei schlechtem Wetter beim Landeanflug auf die Komoren abgestürzt. Französische Soldaten helfen bei der Suche nach Überlebenden. © dpa

Die Inselgruppe der Komoren liegt vor der ostafrikanischen Küste zwischen Mosambik und Madagaskar. Mit einer Fläche von knapp 1900 Quadratkilometern ist der tropische Inselstaat etwa halb so groß wie die spanische Ferieninsel Mallorca.

Die Inselgruppe der Komoren liegt vor der ostafrikanischen Küste zwischen Mosambik und Madagaskar. Mit einer Fläche von knapp 1900 Quadratkilometern ist der tropische Inselstaat etwa halb so groß wie die spanische Ferieninsel Mallorca. Zur föderalen islamischen Republik gehören die drei Hauptinseln Grande Comore (komorisch Njazidja), Anjouan (Nzwani) und Mohéli (Mwali) sowie mehrere Eilande. Die vierte Insel, Mayotte, hatte gegen die Unabhängigkeit gestimmt und blieb französisch.

Das abgestürzte Flugzeug war nach Angaben des Herstellers Airbus 19 Jahre alt. Es sei 1990 ausgeliefert worden und seit 1999 im Dienst der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia, teilte das in Toulouse ansässige Unternehmen am Dienstag mit. Die Maschine vom Typ A310-300 habe knapp 52 000 Flugstunden auf etwa 17 300 Flügen hinter sich.

Airbus sagte seine Unterstützung bei der Aufklärung der Unfallursache zu. Ein Expertenteam sei bereits unterwegs zu den Komoren. Die Maschine kann 220 Passagiere aufnehmen. Die erste A310-300 sei 1985 in den Dienst gegangen. Derzeit seien weltweit 214 Maschinen dieses Typs im Einsatz. Das Unternehmen sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

dpa/ap

Quelle: rosenheim24.de

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