Wegen Symapthie mit "Charlie Hebdo"

Iran: Neu gegründete Zeitung wurde verboten

Teheran - Nach nur drei Wochen wurde die neu gegründete Zeitung "Mardome-Emruz" verboten - weil sie Sympathie mit dem islamkritischen Satiremagazin "Charlie Hebdo" anklingen ließ.

Nach nur drei Wochen ist eine neu gegründete Tageszeitung im Iran verboten worden, weil sie auf ihrer Titelseite Sympathie mit dem islamkritischen Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat anklingen lassen. Die Zeitung „Mardome-Emruz“ (Leute von Heute) hatte am Dienstag ein Bild des amerikanischen Schauspielers George Clooney bei der Golden Globe Preisverleihung gedruckt und ihn mit den Worten „Auch ich bin Charlie“ zitiert.

Die Schließung der reformorientierten Zeitung wurde von Herausgeber Ahmed Sattari bestätigt, wie die Nachrichtenagentur IRNA am Samstag meldete. Iran hatte den Terroranschlag auf „Charlie Hebdo“ verurteilt, aber auch die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten. Der Iran wird von islamischen Geistlichen beherrscht.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser