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Polizei fand 63-Jährigen tot in Wohnung

Mann (38) ermordet Vater in Innsbruck und stellt sich später selbst

Innsbruck - Zu einem schrecklichen Gewaltverbrechen kam es am Dienstag (20. September) in Innsbruck. Dabei hat ein 38-Jähriger offenbar seinen eigenen Vater ermordet.

Update, 15.45 Uhr - Mutmaßlicher Täter in JVA gebracht

Im Fall des Gewaltverbrechens (Mord) in Hötting verweigerte der 38-jährige Sohn des 63-jährigen Opfers die Kommunikation mit den Ermittlungsbeamten des LKA. Mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde Kontakt aufgenommen und seitens der Staatsanwaltschaft die Einlieferung in die Justizanstalt Innsbruck angeordnet.

Update, 17.52 Uhr - Obduktion abgeschlossen

Dei Meldung der Polizei im Wortlaut:

Im Fall des Gewaltverbrechens in Hötting hat die durchgeführte Obduktion bestätigt, dass der 63 jährige durch „fremde Hand“ mit einem Messer getötet wurde. Nähere Auskünfte zum Verletzungsbild werden derzeit nicht gegeben, um die Ermittlungen nicht zu beeinträchtigen.

Der 38 jährige tatverdächtige Sohn hat bisher keinerlei weitere Angaben gemacht und verweigert jede Kommunikation mit den Ermittlungsbeamten. Es sind in diesem Fall umfangreiche Ermittlungen, insbesondere Spurenauswertungen laufend. Auch in diesem Fall wird nach Abschluss der Ermittlungen mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt getreten und eine entsprechende Verfügung eingeholt.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Tirol

Erstmeldung

Am Mittwoch (21. September) um kurz vor 20 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Hötting zu einer Wohnung im Stadtteil Hötting in Innsbruck gerufen. Schon hier der Verdacht: Ein schreckliches Unglück hat sich hinter der Wohnungstür abgespielt.

Verwandte waren in Sorgen geraten, nachdem sie gegen Dienstagmittag letztmalig Kontakt zu einem 63-jährigen Österreicher hatten. Seitdem fehlte von dem 63-Jährigen jegliches Lebenszeichen. Die Polizei entschied sich also dazu, sich mit Unterstützung der Berufsfeuerwehr Innsbruck über den Balkon Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Dort machten die Beamten eine traurige Entdeckung. Der 63-Jährige konnte nur noch tot aufgefunden werden. Aufgrund der Auffindesituation, der Mann wies erhebliche Schnittverletzungen auf, bestand der Verdacht, dass ein Gewaltdelikt vorliegen könnte.

Am Mittwochabend (21. September) kurz vor 23 Uhr wurde dann ein 38-jähriger Österreicher unabhängig davon bei der PI Flughafen vorstellig und teilte mit, dass er einen Mord begangen habe, machte in der Folge aber keinerlei weitere Angaben zur Tat. Wie sich dann schnell herausstellte, handelt es sich bei dem 38-Jährigen um den Sohn des verstorbenen 63-Jährigen. Zur Ursache oder zum Tathergang liegen aber noch keine weiteren Informationen vor. Derzeit sind umfangreiche Erhebungen zum Sachverhalt im Gange, unter anderem, um die genaue Todesursache festzustellen. Der 38-Jährige befindet sich zurzeit in Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen werden vom LKA Tirol geführt.

Sobald nähere, gesicherte Informationen vorliegen, wird umfangreich nachberichtet.

nt mit Material der LPD Tirol

Rubriklistenbild: © Bodo Marks / dpa

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