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Nebenbuhler als Terrorist verleumdet

Eifersuchtsdrama löst Anti-Terroreinsatz in Innsbruck aus

Innsbruck - Wahrscheinlich aus Eifersucht beschuldigte ein 61-Jähriger einen Syrer des Terrorismus, was weitreichende Folgen hatte.

Am Abend des 24. November erreichte das österreichische Innenministerium eine E-Mail, in der ein Mann namentlich beschuldigt wurde, ein IS-Terrorist und Kommandant einer IS-Zelle zu sein, und am 26. November, um 20.30 Uhr, einen Anschlag in Innsbruck gegen eine namentlich benannte Veranstaltung auszuführen. 

Der unbekannte Absender der E-Mail verwendete dabei eine „anonym gehaltene“ E-Mail-Adresse. Im Zuge umfangreicher und sehr schwieriger Ermittlungen des Landesamtes Verfassungsschutz Tirol konnte ein in Innsbruck aufhältiger tatverdächtiger Syrer, 29 Jahre alt, ermittelt werden. 

Tatverdächtiger von Antiterroreinheit verhaftet

Über Auftrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde der Mann am 26. November von Beamten des Einsatzkommandos Cobra in Innsbruck festgenommen. Weitere sicherheitspolizeiliche Maßnahmen in Bezug auf diese konkrete Terrorwarnung wurden eingeleitet und umgesetzt. 

Begleitend zu diesen Ermittlungen wurden auch Ermittlungen in Hinblick auf den unbekannten Absender geführt. Dieser konnte schlussendlich ausgeforscht und befragt werden. Nach anfänglichem Leugnen gab der 61-jährige Mann, welcher sich derzeit in Rumänien aufhält, zu, dass er - vermutlich aus Eifersucht – den vorläufig festgenommenen Mann falsch beschuldigt hatte. 

Nebenbuhler aus Eifersucht des Terrorismus beschuldigt

Er habe verhindern wollen, dass seine 55-jährige Freundin den Syrer zu der in der E-Mail bezeichneten Veranstaltung begleitet. Der 61-Jährige wird wegen Verleumdung und Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt. Der Festgenommene wurde nach Klärung des Sachverhalts umgehend wieder entlassen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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