Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Dramatische Rettung in Imst

Kinderwagen rollt über Böschung: Kleinkind (14 Monate) aus Bach gerettet und reanimiert

Rettungshubschrauber in der Luft
+
Hubschrauber (Symbolbild).

Imst - Ein Kinderwagen mit einem 14 Monate alten Kind rollte über eine Böschung in den Gurglbach. Die Mutter sprang sofort hinterher. Beide konnten schließlich gerettet werden. Das Kleinkind musste reanimiert werden und befindet sich in kritischem Zustand.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Abend des 17.06.2021 spazierte eine 39-jährige Österreicherin mit ihren beiden Söhnen und ihren zwei Hunden im Gemeindegebiet Imst auf einer Gemeindestraße entlang des sogenannten „Gurglbaches“ in Richtung Osten. Während der Zweijährige neben der Mutter mitlief, schob die Frau ihren 14 Monate alten Sohn in einem Kinderwagen.

Gegen 20.35 Uhr rollte der Kinderwagen in einem unbemerkten Moment aus bisher unbekannter Ursache von der Gemeindestraße über eine Böschung unmittelbar vor einer Schleusenanlage in den Gurglbach. Als die Mutter dies bemerkte, gab sie ihren zweijährigen Sohn und die beiden Hunde einer Passantin, sprang in den Bach nach und versuchte den Kinderwagen mit ihrem Sohn im Bereich der Schleuse aus dem Wasser zu ziehen. Dies gelang der Frau jedoch nicht und sowohl der Kinderwagen als auch sie wurden in weiterer Folge durch die etwa 30 cm hohe Schleuse gespült. Dabei ging der Kinderwagen zu Bruch und das Kleinkind wurde aus dem Sitz gespült und abgetrieben.

Während ein 51-jähriger Zeuge aus Bosnien Herzegowina auf der Gemeindestraße dem Bachlauf folgend dem Kleinkind hinterherlief setzte ein 54-jähriger Österreicher den Notruf ab. Etwa 385 Meter nach der Schleuse konnte der 51-jährige Zeuge das im Bach treibende Kleinkind ergreifen und unter Mithilfe eines bereits eingetroffenen Bediensteten der Stadtpolizei Imst aus dem Wasser retten.

In weiterer Folge begannen die alarmierten Sanitäter und der Notarzt sofort mit der Reanimation des kleinen Buben. Die Mutter wurde folglich ebenfalls im selben Bereich völlig erschöpft aus dem Wasser gerettet und erstversorgt. Der kleine Bub wurde nach erfolgter Reanimation in äußerst kritischem Zustand mit dem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Die Mutter wurde mit einem Rettungswagen ebenfalls in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Zur genauen Klärung des Unfallherganges sind noch weiterer Erhebungen erforderlich.

Im Einsatz standen: Die Feuerwehr Imst mit 70 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit sieben Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, die Besatzung des Notarzthubschraubers, ein Bediensteter der Stadtpolizei Imst, zwei Polizeistreifen sowie ein Polizeidiensthundeführer.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Kommentare