Hurrikan "Jimena" trifft auf Baja California

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Jimena trifft auf die mexikanische Halbinsel Baja California.

Los Cabos/Mexiko - Mit heftigen Niederschlägen und Sturmböen hat der Hurrikan “Jimena“ am Mittwoch die mexikanische Halbinsel Baja California erreicht.

Dächer wurden abgedeckt und Strommasten umgeknickt, größere Schäden entstanden aber nicht. Vor seinem Eintreffen auf Land stuften die Meteorologen den Wirbelsturm auf die Kategorie 2 ab, später verlor “Jimena“ weiter an Kraft. Im Badeort Los Cabos löste der Hurrikan Stromausfälle und Überschwemmungen aus. Verletzt wurde niemand, mehrere tausend Menschen verbrachten die Nacht aber in Schutzunterkünften.

Menschen bringen sch vor Hurrikan „Jimena“ in Sicherheit.

Die meisten Touristen waren bereits am Dienstag abgereist, 75 Prozent der Hotelzimmer standen leer. Die Bundesregierung rief für Los Cabos und die Staatshauptstadt La Paz vorsorglich den Notstand aus. Schulen, viele Häfen und die meisten Geschäften schlossen. Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und den Streitkräften hielten sich bereit. Der Innenminister des Staats Baja California Sur, Luis Armanado Diaz, sagte, er sei zwar wegen möglicher Schäden infolge des Hurrikans besorgt.

Andererseits könne “Jimena“ aber auch zur Linderung der Dürre im Staat beitragen. “Wenn es so weitergeht, hilft der Sturm mehr als er schadet.“ Meteorologen erwarteten bis zu 25 Zentimeter Niederschlag in der ausgetrockneten Region. Als Hurrikan der Kategorie 1 zog “Jimena“ mit Windgeschwindigkeiten von 145 Stundenkilometern weiter nach Norden. Weit draußen auf dem Pazifik hatte der Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 250 Kilometern pro Stunde zeitweise die höchste Kategorie 5 erreicht.

AP

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser