Bei Hüttschlag/Pongau am Mittwoch

Polizei: Keine Kuh-Attacke, Wanderin stürzte

+
  • schließen

Hüttschlag/Pongau - Zu einer vermeintlichen Kuh-Attacke sei es am Mittwochvormittag im Pongau gekommen, so die Informationen am Mittwoch. Wie sich nun herausstellte, kam die Wanderin ohne Fremdeinwirkung zu Sturz.

Update, Donnerstag 10.35 Uhr: Polizei: Keine Kuh-Attacke

Die Salzburger Polizei hat soeben in einer Aussendung an die Presse mitgeteilt, dass die Wanderin, die am Mittwoch von mehreren Kühen attackiert worden sein soll, ohne Fremdverschulden zu Sturz gekommen war. 

Laut Erstmeldung durch das Rote Kreuz hatte es geheißen, dass ein Pärchen von mehreren Kühen angegriffen worden sei. Dies bestätigte sich durch die Ermittlungen der Polizei nicht. Die Wanderin ist selbständig ohne Zutun eines Tieres gestürzt. Unbekannt ist derzeit, ob das Pärchen die "Kuh-Attacke" fälschlicherweise beim Roten Kreuz angegeben hat.

Zwar hätten sich im "Nahbereich der Wanderin zu diesem Zeitpunkt einige Kühe befunden, welche jedoch keinerlei Personen attackierten", so die Polizei abschließend.

Erstmeldung

Ein Pärchen ist beim Wandern offenbar von mehreren Kühen attackiert worden. Dies berichtet salzburg24.at unter Berufung auf das Rote Kreuz. Die beiden wurden bei der Attacke auf 2.200 Meter Seehöhe so schwer verletzt, dass sie mit dem Notarzthubschrauber "Martin 1" ins Krankenhaus gebracht werden mussten. 

Von Seiten der Polizei gibt es derzeit noch keine Presseinformation zu dem Vorfall.

Zweite Attacke innerhalb einer Woche

Erst vor knapp einer Woche (11. Juli) war eine Frau in Dienten am Hochkönig (Pinzgau) auf einem Forstweg von einer Kuh attackiert worden. Laut ersten Ermittlungen der Landespolizei Salzburg ging die 62-jährige Frau auf einem Forstweg in Richtung Grüneggalm und passierte dabei eine am rechten Wegesrand befindliche Kuh. Als sich die Frau auf Höhe der Kuh befand, sprang die Kuh plötzlich auf und verletzte die Frau. Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes wurde die Wienerin mittels Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Schwarzach im Pongau eingeliefert.

Prozess nach tödlicher Kuhattacke

Für internationales Aufsehen hat eine tödliche Kuh-Attacke aus dem Jahr 2014 in Österreich gesorgt. Eine Frau war 2014 auf einer Alm Wiese mit Mutterkühen mit ihrem Hund unterwegs. Die Kühe gerieten in Panik und überrannten die Frau. Der Besitzer der Kühe wurde vom Landesgericht Innsbruck Anfang des Jahres zu einer Schadenersatzzahlung von 490.000 Euro verurteilt. Er hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Nach diesem Urteil saß der Schock bei Almbauern tief. Bei einem Runden Tisch von Vertretern der Tiroler Landesregierung, der Bauern, des Tourismus und des Alpenvereins Anfang des Jahres 2019 wurde dann ein Vier-Punkte-Plan erstellt, der den Almbauern die Verunsicherung nehmen soll.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT