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Gefahr durch alte Munition

Wieder Großbrand in Brandenburg: 100 Hektar in Flammen

Ein Hubschrauber der Bundespolizei fliegt bei Löscharbeiten über einem Waldstück in der Lieberoser Heide. Foto: Bundespolizei
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Ein Hubschrauber der Bundespolizei fliegt bei Löscharbeiten über einem Waldstück in der Lieberoser Heide. Foto: Bundespolizei

Die Feuerwehrleute in Brandenburg kommen nicht zur Ruhe. Hitze und vor allem Trockenheit begünstigen Waldbrände. So auch in der Lieberoser Heide, wo noch alte Munition liegt.

Lieberose - Im Südosten des Landes Brandenburgs dehnt sich ein Waldbrand weiter aus. Es brennt nach Angaben des Landkreises auf einer Fläche von 100 Hektar in der Lieberoser Heide. 

Auch die Lage ist "angespannt". Eine Evakuierung oder Straßensperrung sei nicht nötig gewesen sagte ein Sprecher am Dienstag. Am Vorabend war die Großgefahrenlage ausgerufen worden.

Waldbrand in Brandenburg: Vor allem der Wind macht Probleme

Vor allem der immer wieder drehende Wind mache den Einsatzkräften zu schaffen, sagte der Sprecher. Wichtig sei, dass sich der Brand nicht Richtung "rote Zone" ausbreite. Da liege noch Munition, weil sich dort ein ehemaliger Truppenübungsplatz befinde. Das Feuer könne in diesem Bereich fast nur aus der Luft bekämpft werden.

120 Einsatzkräfte mit gut 30 Fahrzeugen sind laut Sprecher vor Ort im Einsatz. Ein Löschhubschrauber der Bundespolizei mit einem 2000-Liter-Wassertank unterstütze die Feuerwehren. Das Technische Hilfswerk könne Löschwasser aus einem nahe liegenden See pumpen.

400 Hektar Wald in Flammen

Das Gebiet sei zum größten Teil richtiger Waldbestand und bestehe überwiegend aus Kiefern, sagte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, am Dienstag. In der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus hatte es bereits 2018 auf einer Fläche von 400 Hektar gebrannt, Anfang Juni 2019 erneut auf 1000 Quadratmetern.

dpa/nai

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