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Rückkehr für den 20. Dezember geplant

Glückwunsch ins All! Das hat vor Alexander Gerst noch kein deutscher Astronaut geschafft

Alexander Gerst
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Alexander Gerst, Astronaut und Kommandant der ISS, salutiert scherzhaft beim Selfie während einer antrengenden Versuchsreihe zur Entwicklung neuer Textilien und Instrumente auf der Internationalen Weltraumstation ISS.

Herzlichen Glückwunsch in Richtung internationaler Raumstation ISS! Der deutsche Astronaut Alexander Gerst wird an diesem Samstag ein Jubiläum feiern, das vor ihm noch kein Deutscher erreicht hat.

Köln - Der Astronaut Alexander Gerst (42) ist nicht nur der erste deutsche Kommandant auf der Internationalen Weltraumstation ISS, ab diesem Samstag (8. Dezember) wird er auch noch der Deutsche mit der längsten Weltraumpraxis sein. Zählt man seine beiden Weltraummissionen zusammen, so hat Gerst am Samstag nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 351 Tage im All verbracht. Damit breche er den bisherigen Rekord seines Kollegen Thomas Reiter, der 350 Tage im All gewesen sei, sagte DLR-Sprecher Andreas Schütz.

Somit ist Gerst auch innerhalb der Europäischen Raumfahrtagentur Esa der Astronaut mit der längsten Zeit im All. Einige Russen und Amerikaner waren jedoch mehr als doppelt so lange im Weltraum.

„Ich freue mich für Alex von ganzem Herzen, vor allem weil ich weiß, wie viel Arbeit, Mühen und Ausdauer notwendig sind, um so eine lange Zeit im Orbit zu verbringen“, sagte Reiter der Deutschen Presse-Agentur. „Seine Arbeit als Wissenschaftler, als Bordingenieur und als Kommandant ist nun untrennbar mit der Geschichte der ISS verbunden. Nicht nur wir als europäische Astronauten und Kosmonauten können stolz darauf sein.“

Unsicher ist noch, ob Gerst zu seinem Rekord etwas twittern wird. Wie schon bei seiner ersten Mission 2014 lässt der Astronaut seine Follower auf Twitter an seiner Zeit im Weltraum teilhaben - mit beeindruckenden Bildern von der Erde und der Arbeit auf der ISS. Am 6. Juni war Gerst zur ISS aufgebrochen. Seine Rückkehr zur Erde ist für den 20. Dezember geplant.

dpa

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